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	<title>Nazifeste verhindern!</title>
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	<description>Kein Rock für Deutschland in Gera</description>
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		<title>Artikel zu Gera auf &#8220;MUT gegen rechte Gewalt&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aktionsnetzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Text von Frank Zobel (erschienen auf www.mut-gegen-rechte-gewalt.de) 
Am letzten Samstag fand in Gera das Neonazi-Festival „Rock für  Deutschland“ statt. Viele der Gegendemonstrantinnen und  Gegendemonstranten kamen von außerhalb. Eine Reportage aus einer Stadt,  die ihr Problem noch nicht wirklich erkannt hat.
„Die Gegenproteste waren in Teilen ein Erfolg“, so formuliert es Hannes  Roth [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Text von Frank Zobel (erschienen auf <a href="http:///www.mut-gegen-rechte-gewalt.de" target="_blank">www.mut-gegen-rechte-gewalt.de</a><em>) </em></p>
<p><strong>Am letzten Samstag fand in Gera das Neonazi-Festival „Rock für  Deutschland“ statt. Viele der Gegendemonstrantinnen und  Gegendemonstranten kamen von außerhalb. Eine Reportage aus einer Stadt,  die ihr Problem noch nicht wirklich erkannt hat.</strong></p>
<p>„Die Gegenproteste waren in Teilen ein Erfolg“, so formuliert es Hannes  Roth aus dem Vorbereitungskreis gegen das „Rock für Deutschland“. Der  Teilerfolg lag hierbei vor allem in der Sensibilisierung. „Das  Neonazi-Fest wurde das erste Mal als Problem wahrgenommen“, erklärt Roth  gegenüber MUT. In den lokalen Medien wurde im Voraus breit darüber  berichtet. Verhindert wurde es aber nicht, behindert nach Angaben der  Organisatorinnen und Organisatoren der Gegenveranstaltungen schon. Das  Hasskonzert für die rund 1000 angereisten Neonazis konnte jedoch  pünktlich beginnen. „Es war deprimierend zu sehen, wie wenig Geraerinnen  und Geraer an den Blockaden gegen das Nazifest beteiligt waren“, meint  eine Teilnehmerin der Protestaktionen aus Jena. Nach offiziellen Angaben  nahmen ca. 1000 Menschen an den Gegenprotesten teil, von dem ein großer  Teil aus anderen Städten wie Jena, Weimar, Dresden oder Berlin  anreiste.<span id="more-515"></span></p>
<h4>Uniformierte und Hitlergrüße</h4>
<p>Die Teilnehmerzahlen vom letzten Jahr konnte das „Rock für Deutschland“  dieses Jahr nicht wiederholen. Ein Grund für die Mobilisierung in 2009  war der Auftritt von Michael „Lunikoff“ Regner, ehemaliger Sänger der  verbotenen Rechtsrock-Band „Landser“. Aber auch die Hitze, das  Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft und ein Konzert der unter  Neonazis beliebten Band „Kategorie C“ in Leipzig können Einflussfaktoren  für weniger Publikum gewesen sein.</p>
<p>In der Kritik von Seiten des Vorbereitungskreises der  Protestveranstaltung stehen auch Ordnungsamt und das Verwaltungsgericht  Gera. Die Demonstration am Vorabend mit 200 Teilnehmerinnen und  Teilnehmern durfte nicht wie angemeldet auf der Spielwiese enden. „Es  wurde ein Bedrohungsszenario konstruiert, was es so nicht gab“, meint  Hannes Roth. Im Twitter-Account des „Freien Netz Jena“ feierte man die  Entscheidung. Mehrere Neonazis zeigten auf dem Weg zum Veranstaltungsort  im Beisein der Polizei Hitlergrüße. Auf das Gelände gelangten auch  uniformierte Gruppen wie beispielsweise der „Freien Kameradschaft  Sonneberg“, obwohl dieses im Auflagenbescheid untersagt worden war.<strong><br />
 </strong></p>
<h4>Perspektiven für die Zukunft</h4>
<p>Nach Meinung von Hannes Roth muss für nächstes Jahr die Zusammenarbeit  der verschiedenen Bündnisse kontinuierlich ausgebaut werden. Hierzu  sollen auch die Veranstalter der verschiedenen Kundgebungspunkte mehr in  die Verantwortung geholt werden. Das Konzept des zivilen Ungehorsams  soll mehr in die Öffentlichkeit getragen werden. Dafür müsse es in der  Vorbereitung wieder Blockadetrainings geben. „Wir dürfen uns auf keinen  Fall entmutigen lassen. Im Vergleich zum Jahr 2009 ist viel passiert“,  resümiert er. Das Aktionsbündnis „Gera gegen Rechts“ hatte sich nach den  raren Protesten gegen das „Rock für Deutschland“ im letzten Jahr  gegründet. Auch die Kirche konnte mehrere hundert Menschen zu einem  Friedensgebet in die Trinitatiskirche bewegen. Im Dezember diesen Jahres  soll mit den ersten Vorbereitungen für das nächste Jahr begonnen  werden.</p>
<p>Die Mobilisierung der Bürgerinnen und Bürger aus Gera wird dabei im  Vordergrund stehen. „Es ist erschreckend, wenn für viele Menschen aus  Gera die einzigen Probleme an diesem Tag der Wegfall der Straßenbahn  oder die gestörte Ruhe im Lidl-Markt waren“, so die Gegendemonstrantin  aus Jena. Gera gilt als eine der Hochburgen neonazistischer Aktivitäten  in Thüringen. Im letzten Jahr war die Stadt nach Angaben des „Thüringer  Hilfsdienst für Opfer rechtsextremer Gewalt“ (THO) ein Schwerpunkt  rechter Gewalt. Auch in diesem Jahr gab es, gerade im Zusammenhang mit  dem „Rock für Deutschland“, mehrere Angriffe unter anderem auf die  lokale Opferberatung, das Rathaus und das Wahlkreisbüro des  Landtagsabgeordneten Wolfgang Lemb (SPD).</p>
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		<title>Sitzen trotz Hitze</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 06:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aktionsnetzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Danke an alle, die mit uns geschwitzt, gestanden  und gesessen haben! Mit vielfältigen Aktionen im Vorfeld und mit den Blockaden der wichtigsten Zugangswege am Tag selbst habt ihr dafür gesorgt, dass das Nazifest &#8220;Rock für Deutschland&#8221; nicht ungehindert in Gera stattfinden konnte.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Danke an alle, die mit uns geschwitzt, gestanden  und gesessen haben! Mit vielfältigen Aktionen im Vorfeld und mit den Blockaden der wichtigsten Zugangswege am Tag selbst habt ihr dafür gesorgt, dass das Nazifest &#8220;Rock für Deutschland&#8221; nicht ungehindert in Gera stattfinden konnte.</p>
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		<title>Info Updates &#8211; ausdrucken und einstecken!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 16:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aktionsnetzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben nachgelegt! Alle Infos auf einen Blick, ausdrucken, aufschreiben und im Blockadepaket dabei haben.



Info-Telefon:
0162/5919379 und 0179/7219276 (Achtung, geändert!)


EA-Nummer:
0351/89960456


WAP-Ticker:
http://ticker.hopto.org


Twitter:
twitter.com/10Juli2010


Karte:




Zeiten/Infos:
Beginn der antifaschistischen Warm-Up-Demonstration ist am 9.  Juli, 19:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Gera. Die  Kundgebungen um das Nazifest beginnen am 10. Juli ab 8:00 Uhr.
Das Nazifest auf der Spielwiese ist von 12:00 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben nachgelegt! Alle Infos auf einen Blick, ausdrucken, aufschreiben und im <a href="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/?p=471">Blockadepaket</a> dabei haben.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Info-Telefon:</strong></td>
<td>0162/5919379 und 0179/7219<strong>276 (Achtung, geändert!)</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>EA-Nummer:</strong></td>
<td>0351/89960456</td>
</tr>
<tr>
<td><strong>WAP-Ticker:</strong></td>
<td><a href="http://ticker.hopto.org/" target="_blank">http://ticker.hopto.org</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Twitter:</strong></td>
<td><a href="http://www.twitter.com/10Juli2010">twitter.com/10Juli2010</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Karte:</strong></td>
<td><a href="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/07/gera_2010_stadtplan.pdf"><img class="alignleft size-full wp-image-489" title="Vorschau Stadtplan Gera" src="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/07/gera_2010_stadtplan.png" alt="" width="200" height="283" /></a><a href="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/07/mobi_flyer_2.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-499" title="Mobi Flyer - Update" src="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/07/mobi_flyer_2-200x141.png" alt="" width="200" height="141" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Zeiten/Infos:</strong></p>
<p>Beginn der antifaschistischen Warm-Up-Demonstration ist am <strong>9.  Juli, 19:00 Uhr</strong> auf dem Bahnhofsvorplatz in Gera. Die  Kundgebungen um das Nazifest beginnen am <strong>10. Juli ab 8:00 Uhr</strong>.</p>
<p>Das Nazifest auf der Spielwiese ist von 12:00 Uhr – 20:00 Uhr  angemeldet. Die Anreise der Nazis beginnt bereits Freitagabend und  Samstagvormittag. Es empfiehlt sich daher schon früh in Gera zu sein und  sich während der Anreise und in der Stadt den ganzen Tag in größeren  Gruppen zu bewegen. Nutzt wenn möglich die Anreise mit den Bussen oder kommt schon am Vorabend nach Gera: <a href="mailto:schlafplatz.nazifeste-abschalten@riseup.net" target="self"> Übernachtung</a>. Solltet ihr mit PKWs anreisen, parkt möglichst nicht  in Gera-Debschwitz in der Nähe des Nazifests (westlich des Flusses).</p>
<p>Aktuelle Infos gibt es auch bei <a href="http://www.nazifeste-abschalten.tk" target="_blank">www.nazifeste-abschalten.tk</a>!</p>
<p><strong>Also auf nach Gera zur antifaschistischen Vorabenddemo und den  Blockaden gegen das Nazifest – wir freuen uns auf eure Unterstützung!</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorbereitung ist alles&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 09:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur individuellen Vorbereitung haben wir ein kleines Block it Gera!-Kit  zusammengestellt. Uns gelingt es nur, das Nazifest zu blockieren,  wennn wir gut ausgestattet sind. Bildet daher bereits im Vorfeld (spätestens auf der Anreise!) Bezugsgruppen.


 geeignete weite Kleidung, da wir mehrere Stunden Straßen/Plätze  blockieren werden
Getränke/Essen: Wasser, Wasser und noch mehr Wasser (es wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur individuellen Vorbereitung haben wir ein kleines Block it Gera!-Kit  zusammengestellt. Uns gelingt es nur, das Nazifest zu blockieren,  wennn wir gut ausgestattet sind. Bildet daher bereits im Vorfeld (spätestens auf der Anreise!) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Affinity_Group" target="_blank">Bezugsgruppen</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Blockadepäckchen" src="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/07/Blockadepäckchen-200x266.jpg" alt="" width="140" height="187" /></p>
<ul>
<li> geeignete weite Kleidung, da wir mehrere Stunden Straßen/Plätze  blockieren werden</li>
<li>Getränke/Essen: Wasser, Wasser und noch mehr Wasser (es wird richtig heiß), Lunchpaket, evtl.  Süßigkeiten</li>
<li> Sonnenbrille und Sonnencreme nicht vergessen</li>
<li> Stadtplan von Gera – wir müssen ggf. mobil agieren, Edding und Papier für <a href="http://www.nazifeste-abschalten.tk/">Info- und EA-Nummern</a></li>
<li> Gute Laune, gegenseitige Rücksicht und etwas Sitzfleisch kann nicht schaden</li>
</ul>
<p><br class="spacer_" /></p>
<ul>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zusammen reisen &#8211; zusammen blockieren!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 07:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag wird es aus mehreren Städten eine organisierte Busanreise geben. Bitte meldet euch bei den entsprechenden Stellen. Für Fragen, Kontakt und Koordination haben wir die mailadresse:
anreise.nazifeste-abschalten@riseup.net
eingerichtet. Inzwischen ist bekannt, dass auch aus diversen anderen Städten Menschen mit PKWs nach Gera fahren werden. Wir freuen uns über den Support, möchten aber auch für diese Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-461" title="busfahrt" src="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/07/busfahrt-150x112.jpg" alt="" width="150" height="112" />Am Samstag wird es aus mehreren Städten eine organisierte Busanreise geben. Bitte meldet euch bei den entsprechenden Stellen. Für Fragen, Kontakt und Koordination haben wir die mailadresse:</p>
<p>anreise.nazifeste-abschalten@riseup.net</p>
<p>eingerichtet. Inzwischen ist bekannt, dass auch aus diversen anderen Städten Menschen mit PKWs nach Gera fahren werden. Wir freuen uns über den Support, möchten aber auch für diese Menschen empfehlen uns zu kontaktieren, um beispielsweise die Parkplatzfrage nicht über das Infotelefon klären zu müssen.  Übrigens empfehlen wir ebenso wenig das liebgewonnene Auto in Debschwitz (Gegend um das Nazifest) abzustellen, wie wir dazu raten mit dem Zug zu fahren. Wer dennoch nicht auf das Vergnügen deutsche Bahn verzichten möchte, sollte entweder schon am Vorabend zur Demonstration &#8220;Es gilt mehr abzuschalten als nur Nazifeste&#8221; (19 Uhr Hauptbahnhof) sich auf den Weg machen oder zumindest die Anfahrt in größeren Gruppen planen &#8211;  Zusammen reisen &#8211; zusammen blockieren!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf einen Blick: Infotelefonnummern / EA für Samstag</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 23:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aktionsnetzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Infos auf einen Blick:




Info-Telefon:
0162/5919379 oder 0179/7219276
?


EA-Nummer:
0351/89960456
?


WAP-Ticker:
http://ticker.hopto.org
?


Twitter:
twitter.com/10Juli2010




Die Nummern werden ab Freitag Abend aktiv sein!

Infotelefon

Über das Info-Telefon können Informationen zur aktuellen Lage vor Ort  abgerufen werden. Zum Beispiel, welche Straßen gesperrt sind, wo es  Blockadepunkte gibt, etc.. Wir werden uns bemühen, diese Informationen  auch in den Fingerspitzen bekannt zu geben.
Wer die Möglichkeit hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Alle Infos auf einen Blick:</h4>
<p><a href="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/06/mobi_flyer_10_in.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-377" title="Kundgebungsorte" src="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/06/mobi_flyer_10_in-200x141.png" alt="" /></a></p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Info-Telefon:</strong></td>
<td>0162/5919379 oder 0179/7219276</td>
<td><a href="#infotelefon">?</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>EA-Nummer:</strong></td>
<td>0351/89960456</td>
<td><a href="#eanummer">?</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>WAP-Ticker:</strong></td>
<td><a href="http://ticker.hopto.org/" target="_blank">http://ticker.hopto.org</a></td>
<td><a href="#wapticker">?</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Twitter:</strong></td>
<td><a href="http://www.twitter.com/10Juli2010">twitter.com/10Juli2010</a></td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Nummern werden ab Freitag Abend aktiv sein!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<h4>Infotelefon</h4>
<h4><img class="size-thumbnail wp-image-454 alignleft" style="margin: 5px;" title="Infotelefon" src="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/07/telefonieren-wie-in-alten-Zeiten-150x100.jpg" alt="" width="150" height="100" /></h4>
<p>Über das Info-Telefon können Informationen zur aktuellen Lage vor Ort  abgerufen werden. Zum Beispiel, welche Straßen gesperrt sind, wo es  Blockadepunkte gibt, etc.. Wir werden uns bemühen, diese Informationen  auch in den Fingerspitzen bekannt zu geben.</p>
<p>Wer die Möglichkeit hat,  nutzt bitte den WAP-Ticker anstelle des Info-Telefons &#8211; das ist oft  kostengünstiger und blockiert nicht die Telefonleitung.</p>
<h4><a name="eanummer"></a>EA-Nummer</h4>
<p>Der Ermittlungsausschuss (EA) sammelt neben allgemeinen Informationen zu Polizeiübergriffen, Ingewahrsamnahmen und Festnahmen hauptsächlich die Namen und Geburtsdaten von Verletzten und Fest-/Ingewahrsamgenommenen. Er hält Kontakt zu den AnwältInnen des LegalTeams und gewährleistet so, dass den Festgenommenen rechtzeitig ein Rechtsbeistand zur Seite gestellt werden kann.</p>
<p>Achtung: Ruft diese Nummer nur an, wenn ihr eine Festnahme beobachten und konkrete Angaben dazu machen könnt. Um allgemeine Infos zu bekommen oder abzugeben, benutzt das Infotelefon.</p>
<h4><a name="wapticker"></a>WAP-Ticker</h4>
<p>Fast jedes Handy, das nicht älter als fünf Jahre ist, bietet die  Möglichkeit, WAP-Dienste zu nutzen. Ähnlich einer kleinen Internetseite könnt  ihr so die neusten Informationen während der Demo abrufen.</p>
<p>Schauen  sie sich das Menü ihres Handys vorher genau an. Unter der Option  &#8220;Internet&#8221;, &#8220;Online&#8221; oder &#8220;WAP&#8221; lässt sich bei den meisten Geräten die  Adresse des Tickers eintragen und abspeichern. Solltest du nicht sicher  sein, ob ihr Handy WAP unterstützt, schau mal ins Handbuch deines Handys.</p>
<p>Als Faustregel gilt: 1x mal anrufen und eine Minute mit dem Infotelefon reden ist genauso teuer, wie 10x den Ticker abrufen. Dort wird nämlich nur Text übertragen und da die Abrechnung kilobyteweise (also nach der Menge der übertragenden Daten) oder pauschal erfolgt, ist das extrem kostengünstig.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufruf der AAG zur Vorabenddemo</title>
		<link>http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/?p=422</link>
		<comments>http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/?p=422#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 15:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aktionsnetzwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Motto &#8220;Es gilt mehr abzuschalten als nur Nazifeste&#8221; ruft die AAG zu einer Demonstration am Vorabend der Naziveranstaltung &#8220;Rock für Deutschland&#8221; auf. Den Aufruf findet ihr hier, nähere Infos auf der Seite www.nazifeste-abschalten.tk.
Aufruf:
Wider der kapitalistischen Normalität
Einen Tag später, am 10. Juli, soll das alljährliche Nazigroßevent  „Rock für Deutschland“ in Gera stattfinden. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto &#8220;Es gilt mehr abzuschalten als nur Nazifeste&#8221; ruft die AAG zu einer Demonstration am Vorabend der Naziveranstaltung &#8220;Rock für Deutschland&#8221; auf. Den Aufruf findet ihr hier, nähere Infos auf der Seite <a href="http://www.nazifeste-abschalten.tk" target="_blank">www.nazifeste-abschalten.tk</a>.</p>
<p>Aufruf:</p>
<h4>Wider der kapitalistischen Normalität</h4>
<p>Einen Tag später, am 10. Juli, soll das alljährliche Nazigroßevent  „Rock für Deutschland“ in Gera stattfinden. Die Gegenaktivitäten hierzu  sollen in diesem Jahr unterschiedlich gestaltet sein. Zu diesem Zweck  hat sich ein breites Bündnis gegründet. Auch antifaschistische Gruppen  beteiligen sich an dieser Arbeit.</p>
<h4>Aber reicht das?</h4>
<p>Nazis veranstalten „Feste“ oder Aufmärsche und darauf wird reagiert –  öfters erfolgreich. Unsere grundsätzliche Kritik an den herrschenden  Verhältnissen wird in der aktuellen und notwendigen „Bündnis bis zur  Mitte“-Politik – und da sollten wir ehrlich sein – zu solchen Anlässen  pragmatisch auf einen Minimum reduziert. Die bürgerlichen Gruppen in  verschiedenen Bündnissen haben wenig Lust, ihre unklaren Standpunkte zu  konkretisieren: Zu Begriffen wie „Gewalt“ und „Legalität“ (bloss keine  Nazis hauen, aber LKWs bombardieren und Flüchtlinge einknasten), oder  „Arbeit“ (Arbeitsplätze fordern, ohne zu klären, wozu diese Mehrarbeit  gut sein soll, außer dem zunehmend hilflosen Versuch, Kapital zu  produzieren) gibt es keine weiterbringenden Diskussionen.<br />
 Sie unterstützen somit den kapitalistischen Frieden, auch wenn er  notwendiger Weise physische und strukturelle Gewalt produziert, über  weite Strecken einfach gewaltförmig ist.<span id="more-422"></span></p>
<p>Im Grunde wiederholt sich das bundesweit jedes Jahr regelmäßig. Was  passiert in diesem Prozess nicht? Das normale Leben vor Ort zu  verändern. Und wie sieht dieses aus?</p>
<p>Nazis auf den Straßen sind hier Teil der Normalität: laute Präsenz  in Diskotheken, Straßenbahnen oder auf öffentlichen Plätzen – alles kein  Grund für die Mehrheit, sich aufzuregen. Ignoranz und Akzeptanz geben  sich die Klinke in die Hand, die braune Suppe wird so langsam zum süßen  Brei, der nicht mehr aufhört aus dem Topf zu kriechen. Normal ist, dass  Widerstand oder Gegenaktionen sich auf die totale Legalität beschränken  sollen, statt ihre Wirksamkeit zum Kriterium zu machen.</p>
<p>Normal ist auch, dass Bullen nach Rasterkriterien wie Kleidung oder  Hautfarbe kontrollieren, stören und austeilen. Dass ganz normale Vatis  auf dem Heimweg über „Kanaken“, „Schwuchteln“ und „Asoziale“ schimpfen,  ohne Angst haben zu müssen, ohne auch nur mit Widerspruch rechnen zu  müssen.</p>
<p>Dieselben achtbaren Staatsbürger stehen am nächsten Tag brav auf der  Matte, im Büro oder im Betrieb, um ihren Dienst am Vaterland zu  verrichten. Was ist daran kritikabel? Was bedeutet der Alltag in einer  Gesellschaft von isolierten Warenproduzenten? Abstrakte  Gemeinschaftlichkeit durch Deutschlandfahnen. Es geht voran. Wir  produzieren: Brötchen. Autos. Unterhaltung. Eine U-Bahn bis nach  Auschwitz. Wir produzieren: Gesetze. Ausschlusskriterien. Hegemoniale  Diskurse. Wir produzieren: Normalität.</p>
<p>„Wir“ meint nicht alle. Unser persönlicher Alltag als Linke ist  nicht so harmonisch. Wir wollen nicht sinnlos produzieren. Oder dass  Menschen in Feindgruppen kategorisiert werden, dass uns Bullen auf die  Nerven gehen. Dass wir die Wahl haben zwischen VW und Toyota, zwischen  Bräteln und Rostern, zwischen Arbeitsstunden und Gefängnis, zwischen  Maul halten und aufs Maul kriegen. Wir wollen diese Freiheit nicht. Wir  haben ein Problem mit der Wirklichkeit.</p>
<p>UNSERE Sicht auf den Alltag ist geprägt von Abwesenheiten.  Abwesenheit von Alternativen, Abwesenheit von Bewegungsfreiheit.  Abwesenheit von Vernunft, von Reflektion bei großen Teilen der  Mehrheitsbevölkerung. Abwesenheit vom Arbeitsplatz. Das ist doch  schonmal ein Anfang.</p>
<p>Und was tun mit der vielen Freizeit?  Die Stadt schön bunt anmalen.  Tortenschlachten zwischen Wertkritikern und Antideutschen veranstalten.  Fahnen einsammeln. Den Vatis den Unterschied zwischen sex und gender  beibringen, by all means necessary. Demos machen statt Gegendemos, so  wie jetzt am 9. Juli. Freiräume besorgen, wieder verlieren, und erneut  auftun. Und die ganzen „Unpolitischen“ mit reinziehen ins Getümmel.</p>
<p>Denn diejenigen sind es, die bis jetzt mit ihrem Streben nach klaren  Verhältnissen, nach Identität, nach Rechtfertigungen für die nutzlose  kapitalistische Realität, in der sie leben müssen, den Nazis das Leben  leichtmachen, ihnen die Startbahn ebnen. Sie wissen es nicht, aber sie  tun es.</p>
<p>Wir tun auch was, gegen die Gefahr unseres Versumpfens in der  Realpolitik und die Realität rechter Ghettos auf‘m Land.</p>
<p>In diesem Sinne: kommt am 09.Juli zur antifaschistischen  Demonstration nach Gera. Anreise, Warm-Up und Einheiz‘n!</p>
<p>Antifaschist_innen aus Gera, Juni 2010</p>
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		<title>Öffentlicher Druck zeigt Wirkung &#8211; kein Heimspiel für Nazifest auf Geras Spielwiese</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 21:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen begreifen sogar die Veranstalter des Nazifestes &#8220;Rock für Deutschland&#8221; um Anmelder und Thüringer NPD-Funktionär Gordon Richter anscheinend, dass sich der Widerstand gegen die &#8220;Großkundgebung mit musikalischem Rahmenprogramm&#8221; immer stärker formiert. Nicht nur, dass sich immer mehr Menschen mit der Kampagne gegen Europas größtes Nazifest solidarisieren und ihrem Unmut artikulieren, auch schränkt die Kampagne und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen begreifen sogar die Veranstalter des Nazifestes &#8220;Rock für Deutschland&#8221; um Anmelder und Thüringer NPD-Funktionär Gordon Richter anscheinend, dass sich der Widerstand gegen die &#8220;Großkundgebung mit musikalischem Rahmenprogramm&#8221; immer stärker formiert. Nicht nur, dass sich immer mehr Menschen mit der Kampagne gegen Europas größtes Nazifest solidarisieren und ihrem Unmut artikulieren, auch schränkt die Kampagne und der daraus resultierende öffentliche Druck auf Anmelder und Sympathisanten deren Handlungsspielräume erheblich ein.</p>
<p>Auf der Homepage der alten und neuen Nazis ist aktuell zu lesen, dass man sich nicht erneut &#8211; wie in Dresden, Berlin oder Erfurt blockieren lassen möchte &#8211; von daher werden in unfreiwillig komischer Ernsthaftigkeit Anreize propagiert, die wir an dieser Stelle  wirken lassen wollen: &#8220;Die ersten 1000 Teilnehmer erhalten eine [...] CD als Dankeschön für ihre Treue&#8221;. Sorge und Verzweiflung spricht aus diesen Zeilen der faschistischen &#8220;Musikfans&#8221;, die wir ihnen nicht nehmen werden, denn wir fordern auch weiterhin dazu auf:</p>
<p>Nazis dort blockieren, wo sie marschieren bzw. feiern wollen!</p>
<p>Auch für den Fall, dass die Neonazis unbemerkt den Veranstaltungsort wechseln sollten, sind wir vorbereitet.  Weitere Informationen und Karten der Szenarien werden an dieser Stelle veröffentlicht.</p>
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		<title>aktualisierte Aktionspunkte am 10. Juli</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 08:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10. Juli gibt es aus Protest gegen  Europas größtes Nazifest in Gera verschiedene Kundgebungen rund um die so genannte Spielwiese (Ort des Nazifestes).  Angemeldet  sind diese Kundgebungen von Landtagsabgeordneten der Parteien die Linke, Vertreterinnen der Jusos, den Grünen und der Gewerkschaften.
Wir rufen dazu auf, Euch an den Kundgebungen zu beteiligen. Orientiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. Juli gibt es aus Protest gegen  Europas größtes Nazifest in Gera verschiedene Kundgebungen rund um die so genannte Spielwiese (Ort des Nazifestes).  Angemeldet  sind diese Kundgebungen von Landtagsabgeordneten der Parteien die Linke, Vertreterinnen der Jusos, den Grünen und der Gewerkschaften.</p>
<p>Wir rufen dazu auf, Euch an den Kundgebungen zu beteiligen. Orientiert euch an den Aktionspunkten und versammlungsrechtlich geschützten Räumen. Einige Punkte (In der Karte: roter und pinker Pfeil) sind dabei von besonderer Bedeutung. Seid rechtzeitig vor Ort, organisiert eine gemeinsame Anreise. Zur Koordination, bei Fragen und für den Buskontakt haben wir die Adresse: anreise.nazifeste-abschalten@riseup.net eingerichtet.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/06/mobi_flyer_10_in.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-377" title="Kundgebungsorte" src="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/06/mobi_flyer_10_in-1024x724.png" alt="" width="674" height="476" /></a></p>
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		<title>Drohkulisse wird bereitet &#8211; Gera im Vorfeld des 10. Juli 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 21:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass im Vorfeld einer breiten Aktion gegen neofaschistische Großereignisse, wie das &#8220;Rock für Deutschland&#8221; eines ist, von Seiten staatlicher Organe und auch den politischen Gegnern ein unrealistisches Bedrohungsszenario aufgebaut wird, ist inzwischen leider traurige Realität geworden &#8211; auch Gera schreibt ein Kapitel dieser Geschichte(n) fort.
Da vergleichsweise die Boulevard-Presse im Vorfeld der erfolgreichen Blockadeaktionen in Dresden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/06/gera_2009.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-372" style="margin: 5px;" title="Proteste 2009, Polizei filmt mit" src="http://www.aktionsnetzwerk.de/thepartyisover/wp-content/uploads/2010/06/gera_2009-200x161.jpg" alt="" width="200" height="161" /></a>Dass im Vorfeld einer breiten Aktion gegen neofaschistische Großereignisse, wie das &#8220;Rock für Deutschland&#8221; eines ist, von Seiten staatlicher Organe und auch den politischen Gegnern ein unrealistisches Bedrohungsszenario aufgebaut wird, ist inzwischen leider traurige Realität geworden &#8211; auch Gera schreibt ein Kapitel dieser Geschichte(n) fort.</p>
<p>Da vergleichsweise die Boulevard-Presse im Vorfeld der erfolgreichen Blockadeaktionen in Dresden am 13. Februar von &#8220;Linksextremisten&#8221; und &#8220;Schlachtplänen&#8221; fabulierte oder Amtsträger anlässlich des 1. Mai vor den ersten Toten bei eskalationslosen Sitzblockaden und Demonstrationen gesprochen wurde, scheint es in der lokalen Öffentlichkeit noch recht ruhig im Umgang mit den Gegenaktivitäten anläßlich Europas größten Nazifestes zu sein &#8211; zumindest oberflächlich. Während im vergangenen Jahr teils Lokalpolitiker Demonstranten übel denunzierten, der Oberbürgermeister nicht an den Gegenprotesten teilnahm und die protestorganisierende Zivilgesellschaft eher von der Dimension des Geschehens überfordert blieb, bereitet sich diesesmal ein breites Bündnis aus Engagierten und Initiativen auf die Geschehnisse am 10. Juli 2010 in der Elsterstadt vor. Damit erhöht sich auch der Druck auf Ordnungsbehörden, Exekutivkräfte und eben den politischen Gegner.<span id="more-359"></span></p>
<p>Von Seiten der Polizeiführung, die es sich erlaubte im letzten Jahr hunderte Neonazis und zumindest rechtsoffene Landser-Hörer fast unbegleitet durch die Stadt zum Konzertort &#8220;Spielwiese&#8221; paradieren zu lassen, war bereits zu vernehmen, dass die Protestierenden, die sich dem Aufruf des vorbereitungskreises gegen das &#8220;Rock für Deutschland&#8221; angeschlossen haben, &#8220;keinerlei Spielraum&#8221; bekommen werden. Da passt es gut ins Bild, dass von einer ganzen &#8220;Armada&#8221; an Polizeieinheiten gesprochen wird, die die Gegendemonstrant_innen am 10. Juli 2010 angeblich erwartet. Auch 2009 konnte man sich schon ein Bild von diesen polizeilichen&#8221;Schutzmaßnahmen&#8221; machen. Bunte Kleingruppen wurden durch die speziell ausgebildeten &#8220;Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten&#8221; begleitet, verdachtsunabhängig gefilmt und die Teilnehmer_innen der Demo somit augenscheinlich kriminalisiert. Dass beinahe selbstverständlich ausgiebige Vorfeldkontrollen und Personalienfeststellungen hinzukamen wurde nur noch durch den Einsatz von abgestellten Straßenbahnwaggons, Hamburger Gittern und mehreren vollgerüsteten Reihen Polizeibeamter in der Nähe des Nazispektakels übertroffen. Angesichts der unskandalisierten Geraer Verhältnissen, einer &#8220;Law and Order&#8221;-Mentalität in Exekutive und Ordnungsbehörden der Stadt zeichnet sich drei Wochen vor den Protesten gegen Europas größtes Nazifest eine Vorfeld-Drohkulisse ab, die wohl so nur mit Szenarien in Berlin, Hamburg oder Dresden vergleichbar ist.</p>
<p>Wir verweisen in Anbetracht zu erwartender Schikanen und Repressionen auf unseren Aktionskonsens. Dieser lautet: Wir werden Europas größtes Nazifest verhindern. Wir setzen auf Aktionen zivilen Ungehorsams. Von unseren Aktionen geht keine Eskalation aus. Wir erklären uns soldiarisch mit allen, die das Ziel teilen den Naziaufmarsch zu verhindern.</p>
<p>Eine Kriminalisierung unseres legitimen Anliegens Europas größten Naziaufmarsch zu verhindern werden wir genauso wenig unkommentiert lassen, wie die konkrete Bedrohung durch rechte Schläger und brandstiftende Rassisten, die es leider aktuell auch in Gera zu konstatieren gibt. Dass Plakate der Kampagne heruntergerissen, alternative Freiräume eingeschränkt und im Internet Drohungen gegen Akteure der linken Szene gestreut werden, ist ein zu kritisierender Normalzustand im Kontext der rechten Alltagskultur in Gera. Dennoch spitzt sich auch im Vorfeld des 10. Juli die Lage bedenklich zu.  Bereits am vergangenen Wochenende brannte zwar &#8220;nur&#8221; der Briefkasten der Initiative „Netz von Betroffenen Rechtsextremer Gewalt und rassistischer  Diskriminierung“, ein wahrscheinliches Ausgreifen des Brandes und Schlimmeres konnte nur durch beherztes Eingreifen eines Zeugen verhindert werden. Der Zusammenhang mit dem Engagement gegen das kommende Nazifest &#8220;Rock für Deutschland&#8221; ist wahrscheinlich. In der Pressemitteilung heißt es weiter: &#8220;Dieser Vorfall zeigt wieder einmal, wie skrupellos mutmaßlich Neonazis  gegen Andersdenkende vorgehen. Unseren Verein hat es wohl gerade  deswegen getroffen, weil wir die Opfer von Neonaziangriffen und die  Proteste gegen das NPD-Fest am 10. Juli unterstützen. Gemeint waren  damit jedoch all die zivilgesellschaftlich und antifaschistisch  Engagierten, die dem rechten Treiben nicht tatenlos zuschauen.&#8221;</p>
<p>Wir erklären uns hiermit solidarisch mit den Aktiven und Trägern der Initiative &#8211; wir fordern jetzt erst recht: Kommt zu den Protestaktionen am 10. Juli 2010 nach Gera &#8211; helft mit Europas größtes Nazifest zu stoppen, zu blockieren, zu verhindern!</p>
<p><small>Foto: HaPe-Gera</small></p>
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