Text von Frank Zobel (erschienen auf www.mut-gegen-rechte-gewalt.de)
Am letzten Samstag fand in Gera das Neonazi-Festival „Rock für Deutschland“ statt. Viele der Gegendemonstrantinnen und Gegendemonstranten kamen von außerhalb. Eine Reportage aus einer Stadt, die ihr Problem noch nicht wirklich erkannt hat.
„Die Gegenproteste waren in Teilen ein Erfolg“, so formuliert es Hannes Roth aus dem Vorbereitungskreis gegen das „Rock für Deutschland“. Der Teilerfolg lag hierbei vor allem in der Sensibilisierung. „Das Neonazi-Fest wurde das erste Mal als Problem wahrgenommen“, erklärt Roth gegenüber MUT. In den lokalen Medien wurde im Voraus breit darüber berichtet. Verhindert wurde es aber nicht, behindert nach Angaben der Organisatorinnen und Organisatoren der Gegenveranstaltungen schon. Das Hasskonzert für die rund 1000 angereisten Neonazis konnte jedoch pünktlich beginnen. „Es war deprimierend zu sehen, wie wenig Geraerinnen und Geraer an den Blockaden gegen das Nazifest beteiligt waren“, meint eine Teilnehmerin der Protestaktionen aus Jena. Nach offiziellen Angaben nahmen ca. 1000 Menschen an den Gegenprotesten teil, von dem ein großer Teil aus anderen Städten wie Jena, Weimar, Dresden oder Berlin anreiste. Weiterlesen »




Am Samstag wird es aus mehreren Städten eine organisierte Busanreise geben. Bitte meldet euch bei den entsprechenden Stellen. Für Fragen, Kontakt und Koordination haben wir die mailadresse:



