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Aktionen
Malaktion: 100 Banner und noch mehr!

Schülerratschlag... gegen das rechtsextreme "Fest der Völker" in Pößneck!

Das Schüler-Lehrer-Netz sucht eure kreativen Ideen!

Was bisher geschah

Im September 2009 haben SchülerInnen mehrerer Jenaer Schulen und andere Gruppen etwa 70 Banner und Transparente gemalt, um gegen das Neonazi-„Fest der Völker“ in Pößneck zu protestieren. Durch die kurzzeitige polizeiliche Verlegung des „FdV“ in das Areal des „Schützenhauses“ wurden die Banner am ursprünglich vorgesehenen Ort des Neonazi-Festes jedoch ihrer Wirkung beraubt. - Anders die Erfahrung 2007 in Jena: Die über 200 m lange „Randstreifenaktion“ entlang der Schnellstraße ins Zentrum mit der Ansage „Nazifeste verhindern“ war im Vorfeld und während des Rechtsrockfestes durch die räumliche Nähe und die permanente Teilnahme von vielen entschlossenen Menschen äußerst wirkungsvoll.

Was wir vorhaben: 100 Banner und noch viel mehr ...

Wir möchten euch unter dem Motto „100 Banner und mehr gegen Rechtsextremismus“ einladen, bei unserer Aktion mitzumachen. Gestaltet dafür in den nächsten Wochen ein, zwei, drei vier ... Banner (so viele, wie ihr selbst auch zeigen könnt), die eure klare, witzige und kreative Ansage gegen Rechtsextremismus zeigen. Die besten zehn Gestaltungen werden übrigens öffentlich ausgezeichnet. Die Malaktion an euren Schulen ist der erste Teil der Aktion.

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Blockaden stören Nazi-Konzert in Gera

RfD_Banner_Eis_prevMit zahlreichen Sitzblockaden haben Gegendemonstranten am 10. Juli das Nazi-Konzert "Rock für Deutschland" in Gera massiv gestört. Zusammen mit hunderten Menschen aus vielen anderen Städten sind die Geraer auf die Straße gegangen, um gegen das Nazi-Spektakel zu protestieren. Schon früh am Morgen saßen viele der insgesamt über 1000 Teilnehmer auf dem glühend heißen Asphalt und harrten stundenlang aus, um die Zufahrtswege zur sogenannten "Spielwiese" zu blockieren. Die Polizei hatte Mühe, die Neonazis dennoch zu ihrem Veranstaltungsort zu bringen - lauter Protest begleitete die Rechtsextremen, als sie, nur durch eine dünne Polizeikette von den Gegendemonstranten getrennt, über die Heinrichsbrücke die Weiße Elster passierten.

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Mahngang „Schweres Kreuz“ am 8. Mai 2010

mahngang_kAm Samstag, 8. Mai 2010, jährte sich zum 65. Mal das Ende des 2. Weltkriegs, das Ende der Nazi-Ära, der Tag der Befreiung. Der Arbeitskreis "Sprechende Vergangenheit" ludt zu einem Mahngang unter dem Titel "Schweres Kreuz" ein, der in der Stadtkirche St. Michael begann.

Die Verwüstungen im schwer zerstörten Jena, die vielen Toten der Jenaer Zivilbevölkerung, jüdische Schicksale, das Leiden der Zwangsarbeiter bei den Aufräumungsarbeiten nach den Bombardements, die Buchenwaldhäftlinge, die wenige Tage zuvor noch durch Jena getrieben worden waren, die geistige Mittäterschaft so genannter "Deutscher Christen", die im kirchlichen Leben Jenas das Sagen hatten, und der Mut der Anhänger der "Bekennenden Kirche" sind Themen, die an den sieben Stationen zwischen Stadtkirche und Aula der IGS 'Grete Unrein' in Erinnerung gerufen werden.

Flyer herunterladen [198kb] Dossier herunterladen [1.1 MB]
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13.02.2010: Nazifrei! Dresden stellt sich quer
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Zu den Geschehnissen und Hintergründen in Dreden hat der Autor Wolf Wetzel einen Artikel veröffentlicht. Hier nachlesen!

Aufruf

Gegen Naziaufmärsche: Dresden stellt sich quer! Wir stehen zu Dresden.

Am 13. Februar 2010 wollen wiederholt tausende Nazis aus ganz Europa durch Dresden marschieren.

Dieser Aufmarsch findet nicht vor unserer Haustür statt – und ist trotzdem unser Problem.

Dresdnerinnen und Dresdner wehren sich seit Jahren gegen die Verharmlosung von Verbrechen der Nationalsozialisten und wollen Nazis keinen Raum für ihre demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologie lassen. Schon im letzten Jahr bekam Dresden große Unterstützung und fast 12 000 Menschen demonstrierten für diese Überzeugung in der sächsischen Hauptstadt gegen den Aufmarsch. Darunter waren viele Jenaerinnen und Jenaer, Freunde aus Weimar und anderen Thüringer Orten. Sie alle mussten dennoch erleben, dass die Nazis fast ungestört durch die Stadt liefen.

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Petersen-Debatte: Offener Brief des Arbeitskreis Sprechende Vergangenheit

Der AK "Sprechende Vergangenheit" hat am 28. Januar 2010 mit einem offenen Brief zur Peter-Petersen-Diskussion in Jena und zur bevorstehenden Entscheidung im Kulturasschuss der Stadt Stellung genommen und einen Vorschlag zur künftigen Benennung des Platzes an der Wöllnitzer Straße / Ecke Friedrich-Engels-Straße und zu einer künftigen kreativen öffentlichen Nutzung unterbreitet.

Der Offene Brief ging an die Mitglieder des Kulturausschusses, an den OB Dr. Albrecht Schröter, die Fraktionen im Jenaer Stadtrat, an die Leitung der Jenaplanschule sowie an den Jenaer Presseverteiler.

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