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Pressemitteilungen
Wir bleiben dran!

Die am 12.4.2010, in einer gemeinsamen Aktion von Jenaer Bürgerinnen und Bürgern, plakatierte Werbetafel an der Jenaischen Straße 37 in Lobeda-Altstadt, wurde zum wiederholten Male beschädigt.

Am Montag dem 12.4. brachten Jenaer Bürgerinnen und Bürger das erste drei Motiven auf die Plakatwand in der Jenaischen Straße 37 in Lobeda-Altstadt, die in den vorhergehenden Wochen von Schülern der Lobdeburgschule gestaltet wurde. Die Motive, die sich alle mit dem Thema „Nazis in unsere Mitte“ beschäftigen, sollen in den nächsten Wochen auf das sogenannte „Braune Haus“ und seine Bewohner aufmerksam machen und deutlich zeigen, dass es in Jena keinen Platz für menschenverachtende Propaganda gibt.

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12.04.2010: Plakataktion gegen den Naziungeist des "Braunen Hauses" in Lobeda-Altstadt

plakataktion_prevDer Initiativkreis "Was tun gegen das 'Braune Haus'?!", ein Arbeitskreis im Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus, sowie Schülerinnen und Schüler der Lobdeburgschule in Lobeda-Altstadt laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein, am Montag den 12.4.2010 um 17:00 Uhr an der Jenaischen Straße 37 zusammen ein Zeichen gegen Naziideologie und Menschenfeindlichkeit zu setzen. Gemeinsam wird dort das erste von drei Plakaten angebracht, die Schülerinnen und Schüler der Lobdeburgschule gestaltet haben. Mit dieser Aktion soll deutlich zum Ausdruck gebracht werden, dass hier kein Platz für Neonazis ist – nicht in Jena, nicht in Lobeda-Altstadt und auch nicht in der Jenaischen Straße.

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Jenaer Aktionsnetzwerk verurteilt Farbbeutelanschlag

Das Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus verurteilt den Farbbeutelanschlag auf das Haus von Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter.

Die Vermutung liegt nahe, dass dieser Anschlag seinem deutlichen Engagements gegen Rechtsextremismus galt, ihn einschüchtern und zurückhalten soll. Wir sind sicher, dass dies nicht gelingt.

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Mitteilung des Bündnisses "Dresden stellt sich quer" zu den Durchsuchungen in Dresden und Berlin

Empörung über Hausdurchsuchungen - Bündnis hält an Aufruf zu Massenblockaden in Dresden fest.

Mit Entsetzen und Empörung reagierten Vertreter des Bündnisses "Nazifrei - Dresden stellt sich quer!" auf die Hausdurchsuchungen in Dresden und Berlin. In beiden Städten hatten am Dienstag Mittag Polizisten Aufrufe zu den Massenblockaden am 13. Februar beschlagnahmt, aber auch Computer mitgenommen. Die Aktion richtete sich gegen das Vorhaben des Bündnisses, am 13. Februar in Dresden den jährlichen Großaufmarsch der Neonazi-Szene durch Blockaden zu stoppen. Zu der Aktion ruft ein breites Bündnis aus Initiativen, Jugendverbänden, Parteien und antifaschistischen Gruppen aus Dresden und der ganzen Bundesrepublik auf.

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Jenaer Aktionsnetzwerk ist Preisträger "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009"

Das Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus wurde beim diesjährigen Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009“ als „vorbildlich“ bewertet und mit einem Preis in Höhe von 2500 € ausgezeichnet, wie Luise Zimmermann und Norman Beberhold im Namen ihrer vielen MitstreiterInnen in Jena mitteilten. Der Wettbewerb wird jedes Jahr bundesweit ausgeschrieben, um besonders wirkungsvolle Projekte gegen Extremismus und Gewalt in Deutschland mit Preisgeldern zwischen 1000 und 5000 € zu fördern. „Damit wird anerkannt, dass wir seit mehr als zwei Jahren rechtsextremistischen Umtrieben in Jena und der Region entschlossenen Widerspruch und kontinuierlichen Widerstand entgegen setzen – und das mit zunehmendem Erfolg“, sagte Luise Zimmermann, Sprecherin des Aktionsnetzwerks.

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