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NPD-Veranstaltung am 26. Juni in Kirchheim behindert |
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Der Landesparteitag der Thüringer NPD in Kirchheim konnte erst mit einstündiger Verspätung anfangen. Grund dafür waren Demonstranten, die den Zugang zum Ort blockierten. Etwa 100 Menschen aus Kirchheim und Umgebung protestierten auf und am Rande einer Brücke, über die die Neo-Nazis anreisen wollten. Die Blockierer hatten Strohballen mitgebracht und veranstalteten auf der Zufahrt ein Picknick mit Kaffee und Kuchen. Die Polizei verzichtete auf eine Räumung der Strasse, als die Blockierer sich nach einer Stunde einer Demonstration gegen die NPD anschloßen, die durch den Ort führte.
Die rechtsextreme NPD führt seit zwei Jahren zunehmend mehr Veranstaltungen in einem Gasthof in dem Thüringer Dorf durch. Die Kirchheimer "Bürgerinitiative gegen Rechts" befürchtet, dass sich ihr Ort zum zentralen Treffpunkt der Thüringer Neo-Nazi- Szene entwickelt und hatte zur Verhinderung des NPD- Parteitags aufgerufen.
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Erfolgreiche Strategiekonferenz gegen Nazis in Jena – Vertrauen in die Unterschiedlichkeit |
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Am Sonntag ging in Jena die Bilanz- und Strategiekonferenz von „Dresden- nazifrei“ zu Ende. Dieses bundesweite Bündnis hatte erfolgreich zur Blockade des Naziaufmarschs in Dresden am 13. Februar aufgerufen. Auch aus Jena waren dazu mehrere hundert Menschen an die Elbe gereist. Nun lud der Zusammenschluß zur Bilanz und zum Weiterdenken nach Jena ein. Dem folgten 160 Menschen aus über zwanzig Städten, Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster antifaschistischer Bündnisse, Parteien, Gewerkschaften, Jugendverbände und Netzwerke.
Ein ganzes Wochenende lang debattierten sie, welche strategischen Fragen sich für die Zukunft ergeben. Am Freitag diskutierten bei einer gut besuchten Podiumsveranstaltung Bodo Ramelow (MdL Thüringen, Die Linke), Johannes Lichdi (MdL Sachsen, Bü90/ Die Grünen), Vertreter der Interventionistischen Linken und des Jenaer Aktionsnetzwerks.
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Jenaer Aktionsnetzwerk verurteilt den erneuten Anschlag auf das Haus des OB |
Jenaer Aktionsnetzwerk verurteilt den erneuten Anschlag auf das Haus von Oberbürgermeister Albrecht Schröter - Versuch der Einschüchterung vor der bundesweiten Strategiekonferenz
Kurz vor der an diesem Wochenende stattfindenden bundesweiten Bilanz- und Strategiekonferenz wurde das Haus von Albrecht Schröter mit Farbe beschmiert, erneutgab es Drohungen gegen ihn.
Es ist offensichtlich, dass diese Aktionen seinem deutlichen Engagement gegen Rechtsextremismus gelten, dass er eingeschüchtert und zurückgehalten werden soll.
Das Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus verurteilt solche Versuche.
Albrecht Schröters Bemühungen um regionale und überregionale Vernetzung wissen wir hoch zu schätzen. Er hat großen persönlichen Anteil an zunehmender Zusammenarbeit von Kommunen und Institutionen gegen verschiedene Facetten von Rechtsextremismus, weit über Jena hinaus.
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Handeln gegen Nazis statt Bekenntnisse gegen „Extremismus“ |
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Aktionsnetzwerk und Bürgerbündnis kritisieren Minister Huber
„Wir waren nicht in Erfurt, um gegen ein abstraktes Konstrukt von 'politischem Extremismus' zu protestieren, sondern um uns den Nazis von der NPD und aus ihrem Umfeld entgegenzustellen und sie durch Blockaden an ihrem menschenverachtenden Tun zu hindern“, erklärte Luise Zimmermann, Sprecherin des Jenaer Aktionsnetzwerks.
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Ziviler Ungehorsam stoppt NPD in Erfurt |
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| Foto: B. Glasser |
„Es ist durch massenhaften zivilen Ungehorsam am 1. Mai gelungen, die NPD zu stoppen.“, erklärten Luise Zimmermann und Rebekka Höfer-Dieckmann, Sprecherinnen des Jenaer Aktionsnetzwerks und des Weimarer Bündnis gegen Rechts. Aus Jena und Weimar waren über 100 Menschen zwischen 16 und 70 Jahren gemeinsam nach Erfurt gefahren, um die Erfurter bei ihrem Widerstand gegen den NPD-Aufmarsch zu unterstützen.
„Wir sind froh und erleichtert, dass nach der Blockade des Naziaufzugs in Dresden dies in Erfurt wieder gelungen ist“, sagte Rebekka Höfer-Diekmann. „Wie in Dresden, Jena und Weimar haben wir auch in Erfurt auf die Wirkung eines offenen Blockadeaufrufs und eines transparenten Aktionskonzept gehofft“, erklärte Luise Zimmermann.
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