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Jena fährt nach Gera - am 10. Juli Europas größtes Nazifest stoppen, blockieren, verhindern! |
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Mit einer Plakataktion in ganz Jena ist die Mobilisierung gegen die Nazi-Veranstaltung "Rock für Deutschland" am Wochenende in die Endphase gegangen. Nur noch wenige Tage, bis wieder tausende Neonazis zu einem der größten Nazifeste Europas nach Gera kommen. Mehrere tausend Flyer und unzählige Plakate wurden seit dem Start der Kampagne verteilt, zahlreiche Initiativen und Organisationen im gesamten Bundesgebiet haben den Aufruf unterzeichnet. All das signalisiert schon jetzt: Gemeinsam werden wir dem erfolgreichen Protestjahr gegen faschistische und menschenverachtende Großereignisse ein weiteres Kapitel hinzufügen.
Das Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Jena unterstützt die Geraer Bürger und Engagierte ausdrücklich und wird eine gemeinsame Anreisemöglichkeit zu den Gegenveranstaltungen organisieren. Dafür bitten wir darum sich unter der Adresse
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anzumelden und solidarisch am 10. Juli Stellung gegen die angekündigte "Großkundgebung mit musikalischem Rahmenprogramm" zu beziehen.
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NPD-Veranstaltung am 26. Juni in Kirchheim behindert |
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Der Landesparteitag der Thüringer NPD in Kirchheim konnte erst mit einstündiger Verspätung anfangen. Grund dafür waren Demonstranten, die den Zugang zum Ort blockierten. Etwa 100 Menschen aus Kirchheim und Umgebung protestierten auf und am Rande einer Brücke, über die die Neo-Nazis anreisen wollten. Die Blockierer hatten Strohballen mitgebracht und veranstalteten auf der Zufahrt ein Picknick mit Kaffee und Kuchen. Die Polizei verzichtete auf eine Räumung der Strasse, als die Blockierer sich nach einer Stunde einer Demonstration gegen die NPD anschloßen, die durch den Ort führte.
Die rechtsextreme NPD führt seit zwei Jahren zunehmend mehr Veranstaltungen in einem Gasthof in dem Thüringer Dorf durch. Die Kirchheimer "Bürgerinitiative gegen Rechts" befürchtet, dass sich ihr Ort zum zentralen Treffpunkt der Thüringer Neo-Nazi- Szene entwickelt und hatte zur Verhinderung des NPD- Parteitags aufgerufen.
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"FN – was soll das denn heißen?" |
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“FN” oder “FN-Jena” ist neuerdings an Schulwänden, Heizungsrohren, auf Straßen und Plätzen zu lesen. Viele fragen sich, was das bedeuten soll. Manche sagen, es verweist auf eine Internetseite mit rechtsextremen und faschistischen Inhalten. Kann schon sein, aber wer sie besucht, stellt bald fest: Diese Seite ist so viel Aufmerksamkeit nun wirklich nicht wert.
Wir sagen: Gegen Einfaltspinsel hilft Nachdenken und Lachen!
Bis alle Schmierereien verblasst, übertüncht oder entfernt sind, suchen wir gemeinsam nach einer wahren und treffenden Bedeutung. Was heißt “eine”? – Dutzende und noch mehr kreative Ideen verwandeln die plumpe Anmache in ein heiteres Ratespiel.
Mach mit! Lach mit!
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Thüringer Landesprogramm gegen Rechtsextremismus |
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Foto: MUT gegen rechte Gewalt
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Bei einem Treffen in Weimar haben Initiativen und Bündnisse gegen Rechts Erwartungen an ein Landesprogramm diskutiert. Eine besondere Rolle spielte dabei die Einbindung zivilgesellschaftlicher Strukturen in den Prozess von Entwicklung, Evaluierung und Fortschreibung eines solchen Programms. Grosse Unterstützung fand die Idee, eine Forschungsstelle in Thüringen einzurichten, die theoretische Analyse und Reflexion praktischer Ansätze gegen rechtsextrem motivierte Menschenfeindlichkeit verbindet. Verabschiedet wurden folgende Grundsatzpositionen:
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