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Erfolgreiche Strategiekonferenz gegen Nazis in Jena – Vertrauen in die Unterschiedlichkeit |
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Am Sonntag ging in Jena die Bilanz- und Strategiekonferenz von „Dresden- nazifrei“ zu Ende. Dieses bundesweite Bündnis hatte erfolgreich zur Blockade des Naziaufmarschs in Dresden am 13. Februar aufgerufen. Auch aus Jena waren dazu mehrere hundert Menschen an die Elbe gereist. Nun lud der Zusammenschluß zur Bilanz und zum Weiterdenken nach Jena ein. Dem folgten 160 Menschen aus über zwanzig Städten, Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlichster antifaschistischer Bündnisse, Parteien, Gewerkschaften, Jugendverbände und Netzwerke.
Ein ganzes Wochenende lang debattierten sie, welche strategischen Fragen sich für die Zukunft ergeben. Am Freitag diskutierten bei einer gut besuchten Podiumsveranstaltung Bodo Ramelow (MdL Thüringen, Die Linke), Johannes Lichdi (MdL Sachsen, Bü90/ Die Grünen), Vertreter der Interventionistischen Linken und des Jenaer Aktionsnetzwerks.
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Jenaer Aktionsnetzwerk verurteilt den erneuten Anschlag auf das Haus des OB |
Jenaer Aktionsnetzwerk verurteilt den erneuten Anschlag auf das Haus von Oberbürgermeister Albrecht Schröter - Versuch der Einschüchterung vor der bundesweiten Strategiekonferenz
Kurz vor der an diesem Wochenende stattfindenden bundesweiten Bilanz- und Strategiekonferenz wurde das Haus von Albrecht Schröter mit Farbe beschmiert, erneutgab es Drohungen gegen ihn.
Es ist offensichtlich, dass diese Aktionen seinem deutlichen Engagement gegen Rechtsextremismus gelten, dass er eingeschüchtert und zurückgehalten werden soll.
Das Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus verurteilt solche Versuche.
Albrecht Schröters Bemühungen um regionale und überregionale Vernetzung wissen wir hoch zu schätzen. Er hat großen persönlichen Anteil an zunehmender Zusammenarbeit von Kommunen und Institutionen gegen verschiedene Facetten von Rechtsextremismus, weit über Jena hinaus.
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Handeln gegen Nazis statt Bekenntnisse gegen „Extremismus“ |
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Aktionsnetzwerk und Bürgerbündnis kritisieren Minister Huber
„Wir waren nicht in Erfurt, um gegen ein abstraktes Konstrukt von 'politischem Extremismus' zu protestieren, sondern um uns den Nazis von der NPD und aus ihrem Umfeld entgegenzustellen und sie durch Blockaden an ihrem menschenverachtenden Tun zu hindern“, erklärte Luise Zimmermann, Sprecherin des Jenaer Aktionsnetzwerks.
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Gera im Juli und das Nazifest "Rock für Deutschland" - eine Stadt wird sich wehren. |
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Hilflosigkeit machte sich am 11. Juli 2009 in der ostthüringischen Großstadt Gera breit: Bei sommerlichem Wetter hatten sich rund 4000 Rechtsextreme zu ihrem Konzert "Rock für Deutschland" versammelt -- wieder einmal. Das Großereignis ist in den vergangenen Jahren zur Tradition geworden, doch diesmal sind soviele Neonazis wie noch nie zuvor in die Stadt an der Weißen Elster gekommen. Der Grund: Michael "Lunikoff" Regener, der Frontmann der verbotenen Rechtsrock-Band Landser, hat sich angekündigt. Wegen seiner volksverhetzenden Texte stand er seit den Landser-Tagen immer mit einem Bein im Gefängnis, 2005 wurde er dann tatsächlich zu einer dreieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Seine Auftritte waren schon vor seiner Haft selten, doch nach der Verurteilung wurde er erst recht in der Szene zur Mythenfigur stilisiert, zum Märtyrer hochgejubelt.
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