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AK Sprechende Vergangenheit

Der Arbeitskreis „Sprechende Vergangenheit“ erinnert mit seinen Veranstaltungen an die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt Jena. Auf gestalteten Stadtrundgängen, bei öffentlichen Diskussionsveranstaltungen, mit Vorträgen und Ausstellungen werden verschiedene Aspekte dieser Zeit thematisiert und zugleich die Geschichtslügen der Nazis demaskiert. Besonders die Stadtrundgänge zu authentischen Orten der Stadtgeschichte haben nachhaltige Wirkung, denn sie unterstützen die Bildungsarbeit schulischer Einrichtungen als offenes Angebot. Gegenwärtig arbeitet der Arbeitskreis an einem virtuellen Stadtrundgang („Vernetztes Gedächtnis“) zum Thema „Jena in der Zeit des Nationalsozialismus“, der auf die Homepage der Stadt Jena gestellt werden soll.

Der Arbeitskreis „Sprechende Vergangenheit“ im Aktionsnetzwerk lädt ein zu einer Tagesfahrt zur Gedenkstätte Buchenwald am Samstag, 20. Mai 2017. Im Fokus steht dabei die völlig neu konzipierte Dauerausstellung "Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945". Zwei leitende Mitarbeiter aus dem Gedenkstätten-Team, Dr. Michael Löffelsender und Stefan Lochner stehen für die gründlichen Führungen und für ein abschließendes Gespräch zur Verfügung. Wir gehen davon aus, dass dieser Besuch sowohl für Menschen, die die Buchenwald-Dauerausstellung noch aus der DDR-Zeit und in jüngerer Zeit die Ausstellung der 90er-Jahres bis 2015 gesehen haben, ebenso interessant sein wird wie für jüngere Menschen, die vielleicht zum ersten Mal die Gelegenheit zu einem Buchenwald-Besuch haben.

Abfahrt: 9.00 Uhr am Busbahnhof – Rückkehr: 17.30 Uhr. Teilnahmekosten keine – Spenden erbeten. 

Es ist eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! notwendig. 

Flyer Stolperstein Aktion 9 11 2016Der "Arbeitskreis Sprechende Vergangenheit" erinnert in jedem Jahr und auf vielfältige Weise am 9. November an die jüdischen Opfer von Jena. Auch in diesem Jahr werden die Jenaer Bürger und Bürgerinnen eingeladen, sich an den für die ermordeten jüdischen Menschen gesetzten Stolpersteinen einzufinden. Auf dem Marktplatz wird es ab 17 Uhr eine weitere, von diesem Arbeitskreis ausgerichtete Gedenk- und Erinnerungsveranstaltung geben.

15.00 Uhr: Gedenken an den 21 verschiedenen Orten in Jena

17.00 Uhr: Erinnern an die jüdischen Opfer von Jena, Marktplatz

17.30 Uhr: Mahngang ab Marktplatz zum Westbahnhof

18.00 Uhr: Kranzniederlegung am Westbahnhof

19.30 Uhr: Rathausdiele : Vortrag von Constanze Mann: Die Zwangsausweisung Jenaer Juden im Oktober 1938

 

Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Erinnerung an die Jenaer Opfer der Krankenmorde in der NS-Zeit

PlakatseiteVor 75 Jahren begannen die Nationalsozialisten mit der Umsetzung ihres Programms zur „Vernichtung unwerten Lebens“. Im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ wurden 1940 und 1941 im Deutschen Reich sechs Tötungsanstalten eingerichtet, in denen mehr als 70 000 psychisch kranke und geistig behinderte Menschen aus psychatrischen Ein- richtungen, Alters- und Pflegeheimen und Krankenhäusern vergast wurden. - Dies betraf auch ehemalige Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Stadt – mindestens 56 kranke Menschen aus Jena wurden in der Tötungsanstalt Pirna- Sonnenstein ermordet.

Der Arbeitskreis „Sprechende Vergangenheit“ möchte an dieses tödliche Unrecht erinnern und dabei vor allem den Blick auf die Opfer richten. Gemeinsam mit der Stadt Jena, dem Stadtmuseum Jena und dem Arbeitskreis für Medizin- geschichte im Förderverein des Universitätsklinikums Jena laden wir am Samstag den 21. November zur Tages-Erkundgungsfahrt zur Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein ein. 




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