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AK Sprechende Vergangenheit

Der Arbeitskreis „Sprechende Vergangenheit“ erinnert mit seinen Veranstaltungen an die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt Jena. Auf gestalteten Stadtrundgängen, bei öffentlichen Diskussionsveranstaltungen, mit Vorträgen und Ausstellungen werden verschiedene Aspekte dieser Zeit thematisiert und zugleich die Geschichtslügen der Nazis demaskiert. Besonders die Stadtrundgänge zu authentischen Orten der Stadtgeschichte haben nachhaltige Wirkung, denn sie unterstützen die Bildungsarbeit schulischer Einrichtungen als offenes Angebot. Gegenwärtig arbeitet der Arbeitskreis an einem virtuellen Stadtrundgang („Vernetztes Gedächtnis“) zum Thema „Jena in der Zeit des Nationalsozialismus“, der auf die Homepage der Stadt Jena gestellt werden soll.

titelbild_projekt_mahngangk

Am 30. Januar 1933 feierten Jenaer Nationalsozialisten die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Der Fackelzug begann um 20 Uhr abends und führte vom Holzmarkt in mehreren Stationen zum Marktplatz. Die dabei gehaltenen Reden kündigten eine „gründliche Reinigung des Vaterlandes" an, es erklangen „Hochrufe auf das deutsche Vaterland und den Führer" sowie ein „Siegheil für die nationalsozialistische Bewegung".

Am 1. Februar 2008 - 75 Jahre später - erinnern wir an das Unheil der nationalsozialistischen Vergangenheit. In gegenläufiger Bewegung vom Marktplatz zum Holzmarkt gestalten wir einen Mahngang und machen an verschiedenen Stationen sichtbar, welche Folgen dieser Beginn hatte und welches Leid damit verbunden war.

Nationalsozialisten erheben auch heute wieder ihre Stimmen!

Gehen Sie mit uns und erteilen Sie den „modernen Nazis" eine Abfuhr!




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