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AK Sprechende Vergangenheit

Der Arbeitskreis „Sprechende Vergangenheit“ erinnert mit seinen Veranstaltungen an die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt Jena. Auf gestalteten Stadtrundgängen, bei öffentlichen Diskussionsveranstaltungen, mit Vorträgen und Ausstellungen werden verschiedene Aspekte dieser Zeit thematisiert und zugleich die Geschichtslügen der Nazis demaskiert. Besonders die Stadtrundgänge zu authentischen Orten der Stadtgeschichte haben nachhaltige Wirkung, denn sie unterstützen die Bildungsarbeit schulischer Einrichtungen als offenes Angebot. Gegenwärtig arbeitet der Arbeitskreis an einem virtuellen Stadtrundgang („Vernetztes Gedächtnis“) zum Thema „Jena in der Zeit des Nationalsozialismus“, der auf die Homepage der Stadt Jena gestellt werden soll.

mahngang_kAm Samstag, 8. Mai 2010, jährte sich zum 65. Mal das Ende des 2. Weltkriegs, das Ende der Nazi-Ära, der Tag der Befreiung. Der Arbeitskreis "Sprechende Vergangenheit" ludt zu einem Mahngang unter dem Titel "Schweres Kreuz" ein, der in der Stadtkirche St. Michael begann.

Die Verwüstungen im schwer zerstörten Jena, die vielen Toten der Jenaer Zivilbevölkerung, jüdische Schicksale, das Leiden der Zwangsarbeiter bei den Aufräumungsarbeiten nach den Bombardements, die Buchenwaldhäftlinge, die wenige Tage zuvor noch durch Jena getrieben worden waren, die geistige Mittäterschaft so genannter "Deutscher Christen", die im kirchlichen Leben Jenas das Sagen hatten, und der Mut der Anhänger der "Bekennenden Kirche" sind Themen, die an den sieben Stationen zwischen Stadtkirche und Aula der IGS 'Grete Unrein' in Erinnerung gerufen werden.

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Der AK "Sprechende Vergangenheit" hat am 28. Januar 2010 mit einem offenen Brief zur Peter-Petersen-Diskussion in Jena und zur bevorstehenden Entscheidung im Kulturasschuss der Stadt Stellung genommen und einen Vorschlag zur künftigen Benennung des Platzes an der Wöllnitzer Straße / Ecke Friedrich-Engels-Straße und zu einer künftigen kreativen öffentlichen Nutzung unterbreitet.

Der Offene Brief ging an die Mitglieder des Kulturausschusses, an den OB Dr. Albrecht Schröter, die Fraktionen im Jenaer Stadtrat, an die Leitung der Jenaplanschule sowie an den Jenaer Presseverteiler.

Eine Veranstaltung zur Erinnerung an den Beginn des 2. Weltkriegs in Jena.

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