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Der Arbeitskreis "Sprechende Vergangenheit" möchten auf das Ausstellungsprojekt "erfasst, verfolgt, vernichtet. Der Umgang mit kranken und behinderten Menschen im Nationalsozialismus" (Wanderausstellung der DGPPN), auf die Jenaer Begleitausstellung "Verlegt in eine andere Anstalt" sowie auf das dazugehörende Begleitprogramm mit weiteren Vorträgen, Führungen und einem Film im Kino Schillerhof hinweisen.

 Wanderausstellung
 Quelle: https://www.dgppn.de Download Flyer [PDF]

Die DGPPN-Ausstellung läuft seit 2017 unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wurde schon an vielen Orten im In- und Ausland gezeigt, jetzt auch in Jena.


Die von uns selbst in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Historischen Instituts der FSU erarbeitete Begleitausstellung zeigt einzelne Opferschicksale aus Jena sowie die Rolle der Jenaer Psychiatrie bei diesen Verbrechen - insgesamt wurden mehr als 50 Menschen aus Jena allein in der sog. "Aktion T4" ermordet, zumeist in Pirna-Sonnenstein.

Eröffnet wird das Ausstellungsprogramm zunächst am Freitag, 24.11., ab 18 Uhr im Rahmen der "Langen Nacht der Wissenschaften" im Eingangsbereich des Universitätsklinikums in Lobeda-Ost, dort findet um 19 Uhr der Hauptvortrag von Prof. Schmuhl, Univ. Bielefeld statt zum Thema "Arbeit am 'Volkskörper'. Medizin und Biopolitik im Nationalsozialismus", im Anschluss daran Führungen durch die Ausstellungen.

Ab Montag bzw. Dienstag in der Folgewoche (27./28.11.2017) stehen die Ausstellungen dann im Campus-Foyer bzw. Stadtmuseum. Drei weitere Fachvorträge finden jeweils donnerstags 18 Uhr im Hörsaal 8 im Campus statt - zr Jenaer NS-Psychiatrie, zu Opferschicksalen aus Jena und zur juristischen Aufarbeitung der NS-Verbrechen, außerdem am 12. Dezember, 18:30 Ihr im Kino Schillerhof der Film "Nebel im August".

Es gibt verschiedene Termine für öffentliche Führungen, und auch die Möglichkeit, spezielle Führungen für Gruppen zu vereinbaren.

Alle Details sind im Flyer zusammengestellt.

Wir wollen erreichen, dass möglichst viele und vor allem auch junge Menschen diese Aussstellungen sehen und die Vorträge hören können, die in ihrer ethischen Relevanz auch unsere Gegenwart und Zukunft betreffen.




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