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Aktuelles

2008-07-26k

Das Aktionsnetzwerk protestierte am 26. Juli gegen den Auftritt des Hitler-Verehrers Reinhold Leidenfrost in der Jenaer NPD Zentrale. Leidenfrost hatte als Jagdflieger am 2. Weltkrieg teilgenommen und bestreitet bei seinen Auftritten die Schuld Deutschlands am Krieg.

Ab 17.00 Uhr erklangen Swing, Blues und Jazz in der Jenaischen Strasse. Musik die die westlichen Alliierten bei der Befreiung mitbrachten und die in Deutschland während des Nationalsozialismus verboten war. Kurz vor Beginn der Nazi-Veranstaltung um 18.00 Uhr bildeten 40 Menschen mit 600 Luftballons eine symbolische Blockade des nördlichen Teils der Jenaischen Strasse. Lautstarken Protest gab es von der Antifa, die das „Braune Haus" mit „Klängen des Krieges" und Musik beschallte.


pdf Infoblatt zur Aktion 103.76 Kb

Bericht auf Indymedia

Bericht / Fotos von Black-Red-Press

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Am 19.07. demonstrierten mehrere hundert Antifaschisten aus ganz Thüringen in Gera gegen das alljährliche Rechtsrockkonzert. Mit dabei waren auch Aktivisten des Aktionsnetzwerks. Mit einer Demonstration wurde gegen das Treiben der Nazis protestiert. Aufgerufen hatten der "Runde Tisch" Gera und verschiedene Thüringer Antifagruppen.


"Die Stille von Gera" - Bericht auf www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

Berichte auf Indymedia:
"Gera: Mit guter Stimmung gegen Naziaufmarsch"
"Demonstration gegen das Nazi-Fest in Gera"
"200 im Antifa-Block in Gera"

Am Samstag, den 5. April 2008, wollten Nazis der NPD und aus deren Umfeld unter dem Motto »Kinder, Zukunft, NPD!« durch Weimar ziehen. Mit friedlichen Blockaden und andere Aktionen, an denen sich als 1000 Menschen beteiligten, konnte verhindert werden, dass die Nazis ihre geplante Route über den Goetheplatz laufen konnten. Zu Gegenaktionen aufgerufen hatten das BürgerInnenbündnis, antifaschistische Gruppen und viele andere Initiativen - auch das Aktionsnetzwerk.

lbdergraben_saalstrae_1_copyAm 1. Februar 2008 hat der Arbeitskreis ‚Sprechende Vergangenheit' des Jenaer Aktionsnetzwerks gegen Rechtsextremismus anlässlich der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler vor 75 Jahren einen Mahngang durch die Stadt organisiert. An verschiedenen historischen Orten wurde Station gemacht, um an die nationalsozialistischen Verbrechen und ihre Opfer zu erinnern.
 
      
 
 
 
 
 
 
 

Redebeitrag des Aktionsnetzwerkes zur Mahnwache am 30. Januar 2008 in Altlobeda

Der 30. Januar 1933 war ein Tag von epochaler Bedeutung. In den Geschichtsbüchern kann man nachlesen, wie die Ernennung von Hitler zum Reichskanzler möglich wurde, wie die Nazis dies mit ihren Fackelzügen feierten, wie das Feuer dieser Fackeln schließlich Teile Europas und der Welt in Brand setzte und wie dieses von den Nazis entfachte Feuer auf Deutschland zurück schlug.

75 Jahre später scheint dieses Feuer verraucht, aber es ist noch nicht gänzlich erstickt. Ich möchte über vier Erinnerungen sprechen, die uns notwendig sind, die von diesem Tag und dieser Zeit zu uns herüber reichen und die der Grund sind, warum wir heute hier  in Altlobeda vor dem „braunen Haus" eine Mahnwache halten und sagen: Nie wieder!

 





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