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Aktuelles

Gegen Opfermythos und Naziaufmarsch –Dresden am 13. Februar 2014

Aktionskarte Dresden 2014Nun wollen sie (auch noch?) am 12.2. in Dresden demonstrieren...
Die Situation in Dresden bleibt unübersichtlich – das heißt aber in erster Linie, die Neo-Nazis haben noch nicht aufgegeben. Der Versammlungsort steht noch nicht fest, mit einem Nazi-Aufmarsch dahin bzw. von dort ist zu rechnen. Das Bündnis "Dresden nazifrei" bereitet weiter unbeirrt den „Mahngang Täterspuren“ und die Blockade aller zu erwartenden Nazi-Aktivitäten vor. Dabei rechnen sie fest mit uns aus Thüringen!

Für den Tag selbst gibt es eine erste Aktionskarte und einige Szenarion auf der Bündnisseite. 

Wir wollen Sie bzw. Dich hiermit nochmals zur Fahrt nach Dresden ermuntern:

Für die Anreise aus Jena sind Busse organisiert. Für alle die mit dem Aktionsnetzwerk nach Dresden fahren möchten, ist folgenden zu beachten:

 

  1. sich bis zum 13. Februar für die Anreise unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden, da nur begrenzt Plätze verfügbar sind;
  2. sich auf www.aktionsnetzwerk.de und Dresden-nazifrei.com zu informieren
  3. auch mit einer bereits gebuchten Karte ist die Fahrt mit uns okay, die Anmeldung bei uns per Mail hilft uns aber bei unserer Planung.

Treffpunkt am 13. Februar 11:30 Uhr am Inselplatz Jena!!!

Wir werden gemeinsam mit Bussen aus Erfurt und Weimar zu den Blockaden nach Dresden fahren. Rückfahrt ist für 21:00 Uhr ab Dresden vorgesehen.

Für die Unterstützung unserer Freunde in Dresden und unserer Mobilisierung ist wie immer jede Spende sehr willkommen!

+++ Letzte Infos zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Weimar +++

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise aus Jena: 11:15 Uhr am Westbahnhof. Damit haben wir noch in Jena Zeit, die aktuellen Infos auszutauschen. (Reisegruppen-Plenum auf dem Bahnsteig !)

Telefonnummern und Kontakte für die Samstagsproteste am 8. Februar in Weimar

  • Ermittlungsausschuss (EA) // Telefon: (03641) 449304
  • Info-Telefon // Mobil: (01573) 7711193
  • Demo-Sanitäter // Mobil: (01520) 7436932
  • Twitter // @BgR_Weimar, Hashtag: #LassDirNichtsVerdrehen
  • ANW Handy: 0151 51409896

Kurzfristig wurde bekannt, dass die NPD am kommenden Samstag, den 18.Januar, ihren Bundesparteitag im thüringischen Kirchheim abhält. Dort wollen die Delegierten ihren Spitzenkandidaten für die Europawahl bestimmen. Wer die rassistischen Hasstiraden des neuen Parteivorsitzenden Udo Pastörs während des NPD Wahlkampfes verfolgt hat kann sich unschwer vorstellen, welche Töne er gegenüber seinen Kameraden anstimmen wird. Der „Romantische Fachwerkhof“ in Kirchheim war bereits in der Vergangenheit ein beliebter Veranstaltungsort für NPD & Co.

Trotz des zur gleichen Zeit in Magdeburg stattfindenden Naziaufmarschs sehen wir uns gemeinsam mit vielen Engagierten hier in Thüringen in einer besonderen Verantwortung.
Wir rufen dazu auf, das „Kirchheimer Bündnis gegen Rechtsextremismus“ zu unterstützen und an den Gegenveranstaltungen teilzunehmen.
Eine Gegenkundgebung ist ab 9:00 Uhr angemeldet. 

Ein Rausschmiss in Saarbrücken führte zum Rückzug der NPD in diesen Veranstaltungsort mit seinen für einen Bundesparteitag sehr beengten Platzverhältnissen. Machen wir es ihnen auch vor den Türen ungemütlich!

Kein Freiraum für rassistische Hetze in Thüringen!

Über Anreiseoptionen von Jena werden wir noch informieren.

Weitere Infos

Plakat Soli UteVerurteilt, weil man nicht sagen darf, dass ein Gastwirt, der in Kirchheim den Nazis Unterschlupf gibt und mit ihnen seine ­Geschäfte macht, offene Rechnungen habe. Dieser Geschäftsmann hat nicht nur verschiedene Handwerker nicht bezahlt, er hat auch mindestens zwei Insol­venzen fabriziert. Eine davon wurde „mangels Masse“ geschlossen, d.h. kein einziger Gläubiger hat auch nur irgendeinen Teil seiner Forderungen erhalten.

Im Februar hat Ute während der Demo gegen den Parteitag der Thüringer NPD diesem Kneiper am Mikro, aber dennoch dezent entgegen­gehalten, er möge offene Rechnungen bezahlen. Daraufhin hat der sich geschädigt sehende Geschäftsmann noch vor Ort bei einem äußerst hilfreichen Polizisten Anzeige erstattet. Das Ermittlungsverfahren wurde kurzfristig von der Staatsanwaltschaft in Gotha eingestellt. Es folgte der Widerspruch durch eine bekannte Anwaltskanzlei, die sich darauf spezialisiert zu haben scheint, die rechte Klientel zu vertreten. Die ­Ermittlung führte unter eilfertiger Hilfe des oben genannten Polizisten zu einem dicken Ordner ­abstruser Zeugenaussagen und Internetkopien (Zeitungsartikel).

Deine Stimme gegen NazisIm September 2013 wird ein neuer Bundestag und im Frühjahr bzw. Herbst 2014 werden die Parlamente auf Europa-, Landes- und Kommunalebene neu gewählt. Genau wie in anderen Bundesländern werden auch hier extrem rechte Parteien, wie beispielsweise die NPD oder kommunale rechte Wählerbündnisse, versuchen, Parlamentssitze zu gewinnen.

Der Aufruf zur Initiative „Deine Stimme gegen Nazis“ will alle demokratisch denkenden Menschen in Thüringen hinter einer gemeinsamen Idee vereinen, die wahrnehmbar nach außen getragen wird: Die Wahl extrem rechter Parteien ist weder eine politische Alternative noch Protest. Gebt eure Stimme nicht den Neonazis!




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