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Das Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus wurde beim diesjährigen Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009“ als „vorbildlich“ bewertet und mit einem Preis in Höhe von 2500 € ausgezeichnet, wie Luise Zimmermann und Norman Beberhold im Namen ihrer vielen MitstreiterInnen in Jena mitteilten. Der Wettbewerb wird jedes Jahr bundesweit ausgeschrieben, um besonders wirkungsvolle Projekte gegen Extremismus und Gewalt in Deutschland mit Preisgeldern zwischen 1000 und 5000 € zu fördern. „Damit wird anerkannt, dass wir seit mehr als zwei Jahren rechtsextremistischen Umtrieben in Jena und der Region entschlossenen Widerspruch und kontinuierlichen Widerstand entgegen setzen – und das mit zunehmendem Erfolg“, sagte Luise Zimmermann, Sprecherin des Aktionsnetzwerks.

„Nicht zuletzt unser Engagement konnte nach 2007 das Neonazi-‚Fest der Völker’ aus Jena vertreiben, und die Nachfolgeveranstaltungen 2008 in Altenburg und dieses Jahr in Pößneck waren für die Rechtsextremen immer weniger erfreulich“, ergänzte Norman Beberhold, der die erfolgreiche Bewerbung mit auf den Weg gebracht hatte. Bei der positiven Bewertung der Arbeit des Jenaer Aktionsnetzwerks habe wohl auch eine Rolle gespielt, dass immer häufiger aktive Gruppen aus anderen Städten der Region (so unter anderem aus Gera, Leipzig und Dresden) in Jena Know-how und tatkräftige Unterstützung für ihr Engagement gegen rechtsextreme Umtriebe suchen, so die Vertreter des Aktionsnetzwerks. Das Preisgeld wird es dem Jenaer Aktionsnetzwerk ermöglichen, seine wirkungsvolle Basisarbeit fortzusetzen, z.B. mit verstärkter Präsenz in Schulen und kommunalen Einrichtungen, mit häufigeren Aktionstrainings, und nicht zuletzt mithilfe des kürzlich gegründeten Rechtshilfefonds.




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