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Etwa 40 Menschen folgten letzten Donnerstag der Einladung des Aktionsnetzwerks zu einer Diskussion über verschiedene Möglichkeiten des Protests gegen den AfD-Aufmarsch am 20.01.

Daraus entstand der Entschluss, mit mobilen Straßenaktionen im Bereich der unteren Marktzugänge aktiv zu werden und so in Sicht- und Hörweite zu protestieren. Gegendemonstranten sollen aktuell informiert werden und die Möglichkeit erhalten sich zu organisieren.

"Diese Aktionsform ist geeignet, in größeren Gruppen wirksam und selbstbestimmt aber auch besonnen zu handeln", so Wolfhard Pröhl vom Aktionsnetzwerk.

Der schon von früheren Aktionen bekannte Aktionskonsens wurde erneut bekräftigt. Damit stellen die Teilnehmer klar: Von uns und möglichen Menschenblockaden geht keine Eskalation aus! Wir sind solidarisch untereinander, auch über den Tag hinaus. Für uns zählt nicht der Heldenmut des Einzelnen, sondern die Entschlossenheit Vieler.

Dabei ist klar, dass kollektive Regelverletzungen bei Polizei und Ordnungsbehörden auf Ablehnung stoßen. „Wir gehen fest davon aus, dass auch in solchen Situationen die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt bleibt“ sagt Eckart Hesse vom Aktionsnetzwerk.

„Wir hoffen auf eine breite Mobilisierung zu allen Gegenveranstaltungen“, meint Christian Engelhardt, Anmelder der Gegenkundgebung Löbderstraße. Mit einer deutlichen Abfuhr der AfD muss es gelingen, auch in Zukunft fremdenfeindliche und menschenverachtende Umzüge von Jena fern zu halten.

Das ist wichtig für das menschenfreundliche und offene Klima in unserer Stadt, betont Luise Zimmermann: "Gerade unsere neuen Nachbarn, deren Freunde und Unterstützer sind auf ein solches Klima angewiesen."

So rufen wir dazu auf, sich bereits ab 17:00 Uhr zahlreich im Stadtzentrum zu versammeln. Wir werden im Bereich Löbdergraben/ Unterm Markt / Löbderstraße ansprechbar sein. Wenn Jena Gesicht zeigt, dann sollte es für die ganze Innenstadt reichen.




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