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Der erst im vergangenen Jahr gegründete Verein "Hintertorperspektive" hat am Freitag, 8. Mai, den 8. Jenaer Preis für Zivilcourage bekommen. Damit wurde die Initiative geehrt, die sich zum Ziel gemacht hat, für Toleranz im Fußballstadion einzutreten, für die Betreuung von Migranten und ausländischen Studenten, und die interkulturelle Fußballturniere organisiert. "Die jungen Leute haben das Bewusstsein dafür gestärkt, dass Fußball eine Brücke zwischen den Kulturen sein kann", sagte Stadtrat Andreas Wiese in seiner Laudatio. Vorgeschlagen für den Preis, den Jenawohnen in diesem Jahr gesponsert hat, waren auch Sabine Lötzsch von der Lobedaer Initiative für Zivilcourage sowie das Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus. Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter sagte, er hoffe, dass der Zivilcouragepreis in Jena möglichst lange erhalten bleibe und sich in jedem Jahr wieder neue Sponsoren finden mögen. Während der gleichen Veranstaltung in der Rathausdiele wurde auch der Charlotte-Figulla-Preis verliehen, den Prof. Dr. Hans-Reiner Figulla bereits zum fünften Mal gestiftet hat. Zwei zweite Preise gingen an Lydia Esche von der Lobdeburgschule und eine Schülergruppe aus der Jenaplanschule. Für den ersten Preis hatte die Jury die 7. Klasse des Pestalozzi-Gymnasiums in Stadtroda ausgewählt.
Quelle: jena.de



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