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Thüringer Bündnis führte Demonstration in Pößneck durch
[Pressemitteilung Thüringer Bündnis gegen den NPD-Bundesparteitag]
att00016Pößneck, 28. März 2009: "Alles muss man selber machen", kommentiert Ulli Klein, Sprecherin der "Antifaschistischen Koordination Erfurt" [ake], die Aktivitäten des Bündnisses gegen den NPD-Bundesparteitag. "Obwohl inzwischen klar ist, dass der NPD-Bundesparteitag nicht in Pößneck stattfindet, setzten etwa 300 Demokratinnen und Demokraten aus Pößneck, Saalfeld, Gera, Jena, Weimar, Erfurt und vielen anderen Orten in Pößneck ein deutliches Zeichen gegen Rechts und gegen die NPD.", sagte Klein.
Durch die NPD wurde im Laufe der Woche dementiert, den Bundesparteitag in Pößneck durchführen zu wollen. Dieser soll jetzt vielmehr Anfang April in Berlin stattfinden. Dennoch ist es wichtig, in Pößneck, in Berlin und überall deutlich zu machen, dass wir weder die undemokratische NPD, noch deren Aktivitäten dulden.
Im Bündnis sind Menschen aus Gewerkschaften, antifaschistischen Gruppen, Parteien sowie Vereinen und Einzelpersonen aus ganz Thüringen und mehreren Bundesländern aktiv. Stellvertretend für die zahlreichen Unterstützer/innen des Aufrufes gegen den NPD-Parteitag sprachen in Pößneck Gewerkschaftsvertreter und Politiker/innen von Bündnis 90 / Die Grünen, SPD und Die Linke.
Klein weiter: "Sollte die NPD beabsichtigen, in den Thüringer Landtag einzuziehen, werden wir entschieden und gemeinsam der menschenverachtenden Ideologie und der mörderischen Praxis des Neofaschismus entgegengetreten.
Wir rufen dazu auf, dass viele Menschen unterschiedlicher sozialer und politischer Herkunft heute, morgen und alltäglich wachsam gegenüber neofaschistischen Aktivitäten bleiben. Thüringen darf nicht zum 'Braunen Herzen' Deutschlands verkommen."

Nähere Informationen demnächst unter http://nazis-stoppen.net

 




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