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Zerstörung - Erinnerung - Geschichtspolitik
Eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Jena, des Offenen Hörfunkkanals und des Arbeitskreises „Sprechende Vergangenheit" des Jenaer Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus
24. Februar 2009, 19.00 Uhr, Rathausdiele

Wenn an die Bombenangriffe auf deutsche Städte erinnert wird, zeigt sich bei Antifaschisten nicht selten Hilflosigkeit. Bedienen wir einen „deutschen Opfermythos", wenn wir über die Zerstörung deutscher Städte und den Tod zahlloser Menschen sprechen? Was hat es für Folgen, wenn wir historische Erinnerung tabuisieren, statt sie zum Ausgangspunkt gegenwärtiger politischer Verständigung zu machen? Wie gehen wir seit 64 Jahren mit diesen Erinnerungen um, in der DDR-Zeit, heute? Was setzen wir gegen die Vereinnahmung des Themas durch die Nazis, ihre geschichtsrevisonistische Ideologie und propagandistische Inszenierung?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich ein Podiumsgespräch, das zwischen Historikern, zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen, zwischen Männern und Frauen geführt wird. Das Publikum ist eingeladen mitzudiskutieren.

Entsprechend §6 Abs.1 VersG weisen wir darauf hin, dass Personen, die rechtsextremen Parteien angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äusserungen in Erscheinung getreten sind, von dieser Veranstaltung ausgeschlossen sind.






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