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Aktuelles

Pöbeln – grölen – hetzen, so kann man beschreiben was sich entwickelt, wenn die diffuse Mischung aus AfDlern, Abenlandsrettern und Neonazis, ihr Art der politischen Auseinandersetzung auf die Straße bringt.

Nun soll sich offensichtlich Jena in die Reihe der Städte einreihen, die für solche Ereignisse besonders bekannt sind. THÜGIDA und AfD rufen, für Freitag den 02. Dezember zur „Merkel muss Weg!“ Kundgebung, vor dem Volkshaus auf. Anlass ist wohl der zeitgleiche Besuch der Kanzlerin zur Regionalkonferenz der CDU im Volkshaus.

Auch wenn noch nicht klar ist, ob sich THÜGIDA gegen die Auflagen der Stadt duchsetzt:

Wir werden dagegen halten!

Keine Toleranz der Intoleranz!

Wir stehen für eine Welt der grenzenlosen Menschenrechte, und damit für einen Gegenentwurf zur "Festung Europa". Ein Gegenentwurf, der sich auch gegen die aktuelle Abschottungspolitik der Bundesregierung wendet.

Wir treffen uns zum Auftaktplenum um 16:00 Uhr auf dem Ernst-Abbe Platz.

Coffee to go!

Bewohner*innen mit Zivilcourage, Kaffeegenieser*innen mit Zivilcourage,
wir vermitteln gemeinsames Kaffeetrinken für den 9.11. im Damenviertel.

Sie wollen nicht noch einmal ohnmächtig mit ansehen wie grölende Nazis mit menschenfeindlichen Parolen vor ihrer Haustür aufmarschieren? Sie wollen etwas dagegen tun; sind aber unsicher und vor allem zu wenig?

Mit Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! steht ab jetzt eine Kontaktbörse für gemeinsames Handeln von betroffenen Anwohner*innen und Unterstützer*innen im Damenviertel zur Verfügung. Sie haben den Platz, wir bringen Kuchen mit.

Meist sind es Gleichgesinnte, die ermutigen. Von denen wir erwarten können, bestärkt und anerkannt zu werden. Dass nun ausgerechnet die AfD diese gerade für ehrenamtlich Engagierte so wichtige Aufgabe übernimmt, darf überraschen. Können wir, die wir nur unsere Überzeugung und die Macht der Argumente haben, überhaupt etwas ausrichten? 

Eine Frage, die nun endgültig ausgeräumt ist.

Herr Brandner hat gezeigt, dass man durch das Stellen weniger Fragen viel Aufschluss zu sich selbst geben kann. Dabei offenbart sich sein mangelndes Vorstellungsvermögen über eine selbstbewusste Zivilgesellschaft. Nachdem Parteifreund Höcke schon mal soziologische Studien der Universität verbrennen möchte, wird dort nun das kriminelle Obdach vermutet. Wenn das mal nicht nach hinten los geht...

Offen bleibt, ob Herr Brandner einem anwaltlichen oder politischen Reflex folgt, wenn er sich neben der eigenen um die Bewegungsfreiheit der Thügida-Freunde in Jena sorgt. Durchsichtig hingegen ist der Versuch der AfD, politische Gegner zu diffamieren und zu spalten. Das wird Ihnen nicht gelingen und stattdessen unseren solidarischen Zusammenhalt stärken.

Wenn getroffene Hunde bellen, so ist die kleine Anfrage 1017 ein Zeichen, genau ins Schwarze getroffen zu haben.

Nun haben wir Gewissheit – Alles richtig gemacht zu haben!
Wer Gesicht zeigt gegen ein pauschalisierendes populistisches Weltbild, wer Hass und Hetze nicht hinnehmen möchte, kann sich nicht nur Gehör verschaffen, sondern auch wirksam intervenieren.

Gib AfD keine Chance!
mach´s mit.
www.aktionsnetzwerk.de

Hier zum Nachlesen die kleine Anfrage der AfD

Kein Nazi kommt ins Paradies

Für Mittwoch, den 20. April haben die Neonazis von „Thügida“ erneut eine Demonstration in Jena angemeldet. Die Provokation ist offensichtlich: Am Geburtstag Adolf Hitlers wollen sie einen Fackelmarsch veranstalten – deutlicher kann positiver Bezug auf den Nationalsozialismus unterhalb der Schwelle klarer Illegalität nicht aussehen. Dass der Anmelder David Köckert das Kooperationsgespräch mit der Polizei sofort abbrach und eine Klage vor Gericht ankündigte, nachdem ihm mitgeteilt worden war, dass die Behörden den Aufmarsch auf einen anderen Tag verlegen wollen, spricht ebenso Bände darüber, worum es hier wirklich geht. Egal, ob der Marsch der Neonazis am 20. oder an einem anderen Tag stattfinden soll: Wir sind auch dieses Mal entschlossen, ihnen den Weg zu versperren. Jena hat eine starke Tradition von zivilem Ungehorsam und Blockaden, durch die es uns immer wieder gelungen ist, den Nazis den öffentlichen Raum zu nehmen – hieran werden wir auch diesmal anknüpfen und gemeinsam auf der Straße sein, um sie keinen Meter laufen zu lassen.

Dabei gilt für uns erneut, dass es nicht auf den Heldenmut einzelner, sondern auf die Entschlossenheit vieler ankommt. Wir handeln gemeinsam und verständigen uns basisdemokratisch über unser gemeinsames Vorgehen. Dabei wird von uns keine Eskalation ausgehen. Und mit allen, die unser Ziel teilen, die Nazis nicht laufen zu lassen, sind wir solidarisch.

Alle, die mitmachen und sich den Nazis widersetzen wollen, laden wir ein, sich nicht nur an den Aktionen am 20. oder einem eventuellen Ersatztermin zu beteiligen, sondern auch zu unseren Plenum und dem Aktionstraining zu kommen.

Etwa 40 Menschen folgten letzten Donnerstag der Einladung des Aktionsnetzwerks zu einer Diskussion über verschiedene Möglichkeiten des Protests gegen den AfD-Aufmarsch am 20.01.

Daraus entstand der Entschluss, mit mobilen Straßenaktionen im Bereich der unteren Marktzugänge aktiv zu werden und so in Sicht- und Hörweite zu protestieren. Gegendemonstranten sollen aktuell informiert werden und die Möglichkeit erhalten sich zu organisieren.

"Diese Aktionsform ist geeignet, in größeren Gruppen wirksam und selbstbestimmt aber auch besonnen zu handeln", so Wolfhard Pröhl vom Aktionsnetzwerk.

Der schon von früheren Aktionen bekannte Aktionskonsens wurde erneut bekräftigt. Damit stellen die Teilnehmer klar: Von uns und möglichen Menschenblockaden geht keine Eskalation aus! Wir sind solidarisch untereinander, auch über den Tag hinaus. Für uns zählt nicht der Heldenmut des Einzelnen, sondern die Entschlossenheit Vieler.

Dabei ist klar, dass kollektive Regelverletzungen bei Polizei und Ordnungsbehörden auf Ablehnung stoßen. „Wir gehen fest davon aus, dass auch in solchen Situationen die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt bleibt“ sagt Eckart Hesse vom Aktionsnetzwerk.

„Wir hoffen auf eine breite Mobilisierung zu allen Gegenveranstaltungen“, meint Christian Engelhardt, Anmelder der Gegenkundgebung Löbderstraße. Mit einer deutlichen Abfuhr der AfD muss es gelingen, auch in Zukunft fremdenfeindliche und menschenverachtende Umzüge von Jena fern zu halten.

Das ist wichtig für das menschenfreundliche und offene Klima in unserer Stadt, betont Luise Zimmermann: "Gerade unsere neuen Nachbarn, deren Freunde und Unterstützer sind auf ein solches Klima angewiesen."

So rufen wir dazu auf, sich bereits ab 17:00 Uhr zahlreich im Stadtzentrum zu versammeln. Wir werden im Bereich Löbdergraben/ Unterm Markt / Löbderstraße ansprechbar sein. Wenn Jena Gesicht zeigt, dann sollte es für die ganze Innenstadt reichen.




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