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Die Gruppe setzt sich inhaltlich mit rechtsextremistischer Argumentation und Gedankengut auseinander. Die Aktiven haben bisher vor allem Diskussionsrunden und Buchvorstellungen organisiert, um die Diskussion in der Breite zu führen, z. B. Veranstaltungen mit den bundesweit bekannten Experten Jan Raabe, Thoralf Staud, Andreas Klärner und Holger Kulick. Den Zuletztgenannten konnten wir im Vorfeld des diesjährigen "Fest der Völker" dafür gewinnen, in Jena sein aktuelles Buch zum Thema Handlungsstrategien gegen Rechts zu präsentieren.

Der Arbeitskreis „Sprechende Vergangenheit“ erinnert mit seinen Veranstaltungen an die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt Jena. Auf gestalteten Stadtrundgängen, bei öffentlichen Diskussionsveranstaltungen, mit Vorträgen und Ausstellungen werden verschiedene Aspekte dieser Zeit thematisiert und zugleich die Geschichtslügen der Nazis demaskiert. Besonders die Stadtrundgänge zu authentischen Orten der Stadtgeschichte haben nachhaltige Wirkung, denn sie unterstützen die Bildungsarbeit schulischer Einrichtungen als offenes Angebot. Gegenwärtig arbeitet der Arbeitskreis an einem virtuellen Stadtrundgang („Vernetztes Gedächtnis“) zum Thema „Jena in der Zeit des Nationalsozialismus“, der auf die Homepage der Stadt Jena gestellt werden soll.

Der Arbeitskreis hat das Ziel, Demonstranten die Angst vor zivilgesellschaftlichem Handeln zu nehmen. Dafür bieten wir verschiedenste Trainings an, die Demonstrations- und Protestformen im Übungsrahmen simulieren. Dabei sollen Handlungsfähigkeit und Effektivität der Protestform und die Organisation derselben den Teilnehmern näher gebracht werden. Inzwischen haben mehr als fünfzehn erfolgreiche Trainings in Jena und anderen Orten stattgefunden. Im Arbeitskreis Demo 1x1 sind rund zehn Trainer aktiv, die über sowohl über Aktions-, als auch Moderationserfahrung verfügen.

Wir möchten gemeinsam daran arbeiten, dass sich Flüchtlinge und andere neue Nachbarn bei uns willkommen fühlen können. Unserer Einladung zur Gründung eines Arbeitskreises sind 14 Menschen gefolgt. Wir haben Ideen gesammelt, Ansprüche formuliert und uns kennengelernt. Wir sind offen für Menschen, die sich einbringen möchten, und wollen mit anderen Initiativen solidarisch zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt des ersten Treffens stand die Frage: Wie könnte eine "wirkliche Willkommenskultur" aussehen? Zunächst wollen wir Kontakt zu den Betroffenen herstellen und gemeinsam Unterstützungsangebote erarbeiten. Wir sehen aber auch Handlungsbedarf, das Klima gegenüber Flüchtlingen zu verbessern und die Unterbringung von Flüchtlingen in Jena kritisch zu begleiten.

Weiter Informationen und Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen, gibt es unter www.welcome-in-jena.de




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