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17.01.2015: Magdeburg - Blockieren statt ignorieren!

Unter dem Motto "Blockieren statt ignorieren!" ruft das Bündis Magdeburg nazifrei! dazu auf, am 17. Januar 2015 dem alljährlichen Nazi-Aufmarsch anlässlich der Bombardierung Magdeburgs entgegen zu treten.  Für die Anfahrt aus weiter...

Spendenaufruf Prozesskosten

<p>„Kommt nach vorne“ - Diese drei Wörter soll Tim H. 2011 in Dresden bei der Blockade von Europas größtem Nazi-Aufmarsch durch ein Megafon gerufen haben. Bis heute gibt es keine weiter...

Trainingsangebote

Nazis? - Blockieren! Die erfolgreichsten Aktionen gegen Naziaufmärsche waren in den letzten Jahren Blockaden durch viele Menschen. Es gelangen öffentliche Zeichen des Widerstands und eine Beschränkung der Naziaktivitäten, sei es durch weiter...

Sambatruppe Jena-Lobeda

Um gegen Naziaufmärsche und Nazifeste mit Demonstrationen und Blockaden erfolgreich zu sein, braucht man viele entschlossene Menschen. Und Lautstärke. Und Power. Kurz: Samba! weiter...

Diskussionstext zu Zivilem Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufmärsche

In Jena, Weimar und Erfurt ist es in den letzten Jahren mehrfach gelungen Naziaufmärsche zu blockieren. Tausende GegendemonstrantInnen setzten sich auf die Strasse und behinderten die Nazis bei ihrer menschenverachtenden weiter...

17.01.2015: Magdeburg - Blockieren statt ignorieren! Spendenaufruf Prozesskosten Trainingsangebote Sambatruppe Jena-Lobeda Diskussionstext zu Zivilem Ungehorsam gegen rechtsextreme Aufmärsche
„Geschichte nicht verdrehen! Weimar gegen Rechts“ am 07.02.2015.

Aktionsnetzwerk Jena unterstützt Proteste gegen Naziaufmarsch in Weimar und lädt alle Interessierten zu einem Vorbereitungstreffen am 29.01. in Jena ein.

Plakataktion in JenaDer einschlägig bekannte Neonazi Michael Fischer aus Tannroda startet in diesem Jahr bereits zum vierten Mal den Versuch, die Szene der Geschichtsverdreher in Weimar zu versammeln.

Bereits seit Oktober besteht in Weimar ein breites Protestbündnis, welches für den 7. Februar verschiedene Aktionen gegen den von der lokalen Naziszene organisierten Trauermarsch vorbereitet. Der sich immer stärker offenbarende Nährboden für fremdenfeindliche, islamophobe und andere menschenverachtende Einstellungen, dürfte sie dabei beflügeln.

Genau wie das „Trauermarschkonzept“ wird nun in der schwarz-braunen Ideenschmiede ein neues „Erfolgskonzept“ offeriert. Ob die Thüringer Neonazi-Kammeraden zukünftig im Gewand von SÜGIDA auftreten oder eher umgekehrt die Patrioten die Naziszene auffrischen wird sich zeigen.

Für uns ist klar – man sollte sich vor einer pauschalen Gleichsetzung hüten – aber auch keine Hemmungen haben, auf die große Schnittmenge zwischen der Nazi- und der „GIDAisten-Szene“, grade in Thüringen hinzuweisen.

Wer bei der Vorstellung von „Wir sind das Volk“ grölenden Nazi-Patrioten unterm Ettersberg, ein flaues Gefühl bekommt sollte sich auf den Weg machen. Natürlich immer und überall, aber besonders und immer wieder wichtig, am 07.02. in Weimar.

Das Vorbereitungs-Plenum am 29.01. wird ausreichend Raum für Information und Diskussion bieten.
Wir treffen uns um 20 Uhr im Hörsaal 8 am Uni-Campus Abbe-Platz.

 
Spendenaufruf Prozesskosten

Aufruf von Wir sind alle Dresden Nazifrei:

„Kommt nach vorne“ - Diese drei Wörter soll Tim H. 2011 in Dresden bei der Blockade von Europas größtem Nazi-Aufmarsch durch ein Megafon gerufen haben. Bis heute gibt es keine Beweise dafür. Trotzdem wurde Tim zu fast zwei Jahren Gefängnis verurteilt - ohne Bewährung. In der zweiten Instanz wurde das Urteil nun aufgehoben - und Tim zu 4.050 Euro für Beleidigung verurteilt. Auch das nur aufgrund verwackelter Videoaufnahmen, von denen sogar der Richter sagte: „Das Video der Polizei ist praktisch nicht brauchbar“. Lasst Tim nicht mit den Kosten alleine - Jetzt spenden!

 
Dresden immer noch

Antifaschistischer Protest ist nicht kriminell, sondern notwendig

Am 16.10.2014 soll sich der Geschäftsführer der Berliner VVN-BdA, Markus Tervooren, wegen mehrfachen schweren Landfriedensbruchs und als einer der »Rädelsführer« der erfolgreichen Antinaziblockaden 2011 vor dem Dresdener Amtsgericht verantworten. "Tatwaffen" sollen ein Megaphon und eine Fahne der Verfolgten des Naziregimes sein.

Er erklärt dazu:
Den abertausenden antifaschistischen Demonstrant_innen die in Dresden über Jahre hinweg den Neonazi-Aufmarsch blockiert haben, zu unterstellen, sie hätten den „Landfrieden“ gebrochen zu haben ist mehr wie absurd. Sie waren es, die den unerträglichen sächsischen Landfrieden mit den Neonazis ein Ende gesetzt haben und damit der sächsischen Demokratie auf die Sprünge geholfen haben. Zuvor hatten Neonazis über viele Jahre die Dresdener Innenstadt regelmäßig in einen NS-Erlebnispark unter Polizeischutz verwandelt.

Den hartnäckigen und jahrelangen Bemühungen tausender Antifaschist_innen hat gerade die Stadt Dresden und ihr angeschlagener Ruf viel zu verdanken.

Ein „Rädelsführer“ in diesem demokratischen Prozess gewesen zu sein, ist durchaus ein vermeintlich schmeichelhafter wenn auch falscher Vorwurf. Er zeugt von einem grundfalschen Verständnis der antifaschistischen Proteste und diffamiert die Zivilcourage tausender Blockierer_innen, die diese getragen haben. Neonazis wollen und brauchen Führer, Demokrat_innen und Antifaschist_innen nicht!

Mit Polizist_innen, Staatsanwält_innen und Richter_innen mit einer solch autoritären Vorstellung von Gesellschaft zu tun haben zu müssen, macht mir Bauchschmerzen.

Die Anklagen gegen Tim H., Lothar König und mich sind Konstrukte, die diesem Weltbild entsprechen, uns stellvertretend kriminalisieren und zivilgesellschaftlichen Protest einschüchtern und delegitimieren sollen.

Willkürlich hat die Anklage Videomaterial des Tages als "Beweise" zusammengestellt, um es dann abenteuerlich zu interpretieren. Doch schon die der Verteidigung vorliegenden Akten lassen jede Grundlage für die behaupteten Tatvorwürfe vermissen.

Nach Dresden zu fahren um gegen die Neonazis Gesicht zu zeigen, den damals größten Naziaufmarsch Europas zum stehen zu bringen, war allen Mitgliedern der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten ein wichtiges Anliegen. Und mir als Geschäftsführer der Berliner VVN-BdA ist es auch eine Verpflichtung gegenüber den Überlebenden des Naziterrors, den Gründerinnen und Gründern unserer Organisation. Unsere Fahne, die hier ja auch vor Gericht steht, nimmt die Kleidung der Insassen der Konzentrationslager auf, sie ist die Fahne der Opfer des Faschismus, die Fahne des Schwurs von Buchenwalds.

Empörung und Widerstand gegen Neonazis, Geschichtsverdreher, Holocaustleugner, Rassisten und Antisemiten zu organisieren und zu schüren, das ist mein Job, die Tatsache zu skandalisieren, das sie von der Polizei beschützt durch unsere Innenstädte marschieren dürfen, auch.

Genauso ist es unsere Aufgabe, uns um das seelische Wohlergehen derjenigen zu kümmern, denen Neonazi-Aufmärsche und deren Propaganda auch nach Jahrzehnten nach der Befreiung vom Faschismus die nackte Angst einflößt. Für sie ist es beruhigend und wohltuend wenn sich Menschen den Neonazis entgegenstellen und sie haben es verdient.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Berlin im Oktober 2014

 
27.09.2014: Nachbarschaftsfeste in Jena

Am Sonnabend, dem 27. September, finden im Rahmen der Interkulturellen Woche ab 14:30 Uhr Nachbarschaftsfeste an verschiedenen Übergangswohnheimen für Flüchtlinge in Jena statt.

Während diese Veranstaltung im Wohnheim Schulstraße bereits eine gewisse Tradition hat, wird sie im Philosophenweg 24 (früheres Schulamt) erstmalig durchgeführt. Wir möchten an dieser Stelle alle Interessierten einladen, die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen zu nutzen. Selten bietet sich eine so gute Gelegenheit für persönliche Kontakte.

Grade in letzter Zeit wird immer wieder auf die Notwendigkeit einer „Willkommenskultur“ hingewiesen. Neben den dafür notwendigen politischen Rahmenbedingungen sind menschliche Kontakte und "gute Nachbarschaft" von großer Bedeutung. Sogenannte „Freundeskreise“ können dafür eine Plattform bieten.

Unter „Freundeskreis“ sind stadtteilbezogene, ehrenamtliche Unterstützungsgruppen für Flüchtlinge zu verstehen. Unsere Erfahrungen, aber auch die Berichte aus anderen Städten sprechen für eine solche Struktur.
Alle Interessierten an einem „Freundeskreis Schulstraße“ möchten wir am 08. Oktober um 18:00 Uhr in den Schillerhof einladen.
Einen „Freundeskreis Stadtmitte“ (Flüchtlingsheime Philosophenweg und Am Steiger) gibt es bereits. Er freut sich über weitere Interessenten und ist zu erreichen über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
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