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"Fest der Völker" abgesagt |
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2007 hieß es: „Wir müssen dreimal blockieren, dann geht denen die Luft aus.“
Damals Spekulation – heute Gewissheit. Für uns bleibt dennoch wichtig:
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wir fahren am 11. September nach Pößneck,
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wir wollen unseren Protest gegen den braunen Ungeist vor die Tore des „Schützenhauses“ tragen,
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wir wollen die an Jenaer und Pößnecker Schulen vorbereitete Banneraktion unterstützen,
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wir wollen unsere Solidarität mit dem Bündnis „Pößneck nazifrei“ und allen Pößneckern zeigen, die sich an diesen Tag gegen die Nazis in ihrer Stadt wehren.
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wir treffen uns am 11. September um 10:10 Uhr am Paradiesbahnhof und fahren gemeinsam mit dem Zug nach Pößneck.
Weitere Informationen dazu gibt es auf dem Plenum und aktuell unter www.aktionsnetzwerk.de
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Residenzpflicht für Asylbewerber abschaffen! |
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Die evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) hat heute einen Aufruf zur Abschaffung der Residenzpflicht gestartet. Wir begrüssen diese Initiative sehr und wünschen ihr viel Unterstützung. Informationen und Hintergründe finden sich unter www.ekmd.de
Bitte gebt diese Aufforderung und den Link weiter an Freunde, Kollegen und Bekannte. |
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Kein Nazifest in Pößneck - Nazis haben keine Lust mehr |
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Zumindest für Rechts-Rock-Konzerte scheint den Jenaer Nazis um Andre Kapke die Puste ausgegangen zu sein. Die in diesem Jahr für den 11. September in Pößneck angemeldete Veranstaltung wurde am Dienstag offiziell abgesagt. Nicht nur Pößnecker Behörden und Bürgerbündnisse freut das, sondern natürlich auch das Jenaer Aktionsnetzwerk. „Der lange Atem, den wir und viele andere nun jahrelang gezeigt haben, hat sich gelohnt: endlich kein „Fest der Völker“ – weder hier noch anderswo!“ sagt Mariana Thiele, die sich von Anfang an gegen das Nazifest engagiert hat.
„Nachdem wir den Nazis den Spaß an ihrem Rechtsrockfest immer wieder verdorben haben, haben sie halt einfach keine Lust mehr,“ freut sich Christoph Ellinghaus vom Aktionsnetzwerk und erklärt: „2007 haben tausende Menschen in Jena blockiert, 2008 konnten wir das „Fest“ aus Jena vertreiben und den Nazis zuvorkommen, in dem wir mit 14 Bussen voller Gegendemonstranten nach Altenburg gefahren sind. 2009 haben sie sich eine noch kleinere Stadt gesucht, aber auch in Pößneck gab es Gegenwind und wir saßen den Nazis im Weg. Nachdem für 2010 wieder Blockaden angekündigt wurden, hat sich Kapke offenbar überlegt, dass es keinen Sinn mehr hat und aufgegeben.“
Das Aktionsbündnis in Pößneck will trotz der guten Nachricht an eigenen Aktionen für den 11. September festhalten und bereitet Veranstaltungen für "Toleranz und Demokratie" vor. Mit diesem Erfolg im Rücken lädt das Netzwerk ein, beim nächsten Plenum am 9. September 20 Uhr im Hörsaal 8 am Uni-Campus über unsere zukünftige Arbeit nachzudenken. |
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Dokumentation der Nazischmierereien in Jena |
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Wie mehrfach berichtet, wird Jena in diesem Jahr von einer Flut von Nazi-Graffitis verschandelt. Eine genaue Dokumentation dieser Schmierereien ist auf dieser interaktiven Karte zu finden. Zuletzt widmeten sich einige Schriftzüge dem Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess, außerdem taucht immer wieder das harmlos wirkende Kürzel "FN" auf, das auf eine Jenaer Nazi-Website hinweist. Mehr Informationen dazu gibt es hier, außerdem den spielerischen Versuch, hinter den Sinn der Abkürzung zu kommen.
Es gab bereits einige erfolgreiche öffentliche Putzaktionen, bei denen unter anderem in Lobeda und Burgau gemeinsam Nazi-Graffitis entfernt wurden. |
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