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27.07.2010: Gründung der Arbeitsgruppe gegen das FdV 2010 |
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Auch in diesem Jahr versuchen die aus Jena vertriebenen Nazis um Andre Kappke ihr sogenanntes Fest der Völker in Pößneck zu veranstalten. Dafür haben sie für den 11. September 2010 den Lutschgenpark in Pößneck angemeldet, wohl wissend, dass sie - wenn ihnen dies nicht gelingen sollte - in das Schützenhaus ausweichen könnten.
Die Pößnecker Bürger wollen dies nicht hinnehmen und kein zweites „Nazifest der Völker“ in ihrer Stadt dulden. Neben vielfältigen anderen Aktionen, die den Nazis unmissverständlich zeigen sollen, dass sie in Pößneck nicht willkommen sind wollen sich Pößnecker Bürgerinnen und Bürger setzen und wi(e)dersetzen, um den Nazis den Zugang zu verwehren und so dafür zu sorgen, dass die Nazis eine weitere deutliche Niederlage erleben.
Um erfolgreich zu sein sind die Pößnecker auf wirksame Unterstützung aus der Region - also auch auf uns – angewiesen. Für eine erfolgreiche Mobilisierung in Jena benötigen wir die Unterstützung möglichst vieler Aktiver aus unserem Aktionsnetzwerk. Dafür möchten wir eine zeitweilige Arbeitsgruppe „Kein Fest der Völker“ bilden.
Unser erstes Treffen wird am Dienstag, den 27. Juli 20:00 Uhr im Schillerhof (Wenigenjena, Helmboldtstraße 1) sein.
Wir hoffen auf Ihre/Deine Unterstützung. Falls Du/Sie am Dienstag verhindert sein solltest (n), aber dennoch aktiv mitarbeiten willst/ wollen so sende (n) (Sie) bitte eine email an
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Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Arbeit.
Weitere Infos zum sogenannten "Fest der Völker" in Pößneck gibt es auf der Seite des dortigen Bündnisses. |
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Blockaden stören Nazi-Konzert in Gera |
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Mit zahlreichen Sitzblockaden haben Gegendemonstranten am 10. Juli das Nazi-Konzert "Rock für Deutschland" in Gera massiv gestört. Zusammen mit hunderten Menschen aus vielen anderen Städten sind die Geraer auf die Straße gegangen, um gegen das Nazi-Spektakel zu protestieren. Schon früh am Morgen saßen viele der insgesamt über 1000 Teilnehmer auf dem glühend heißen Asphalt und harrten stundenlang aus, um die Zufahrtswege zur sogenannten "Spielwiese" zu blockieren. Die Polizei hatte Mühe, die Neonazis dennoch zu ihrem Veranstaltungsort zu bringen - lauter Protest begleitete die Rechtsextremen, als sie, nur durch eine dünne Polizeikette von den Gegendemonstranten getrennt, über die Heinrichsbrücke die Weiße Elster passierten.
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Jena fährt nach Gera - am 10. Juli Europas größtes Nazifest stoppen, blockieren, verhindern! |
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Mit einer Plakataktion in ganz Jena ist die Mobilisierung gegen die Nazi-Veranstaltung "Rock für Deutschland" am Wochenende in die Endphase gegangen. Nur noch wenige Tage, bis wieder tausende Neonazis zu einem der größten Nazifeste Europas nach Gera kommen. Mehrere tausend Flyer und unzählige Plakate wurden seit dem Start der Kampagne verteilt, zahlreiche Initiativen und Organisationen im gesamten Bundesgebiet haben den Aufruf unterzeichnet. All das signalisiert schon jetzt: Gemeinsam werden wir dem erfolgreichen Protestjahr gegen faschistische und menschenverachtende Großereignisse ein weiteres Kapitel hinzufügen.
Das Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Jena unterstützt die Geraer Bürger und Engagierte ausdrücklich und wird eine gemeinsame Anreisemöglichkeit zu den Gegenveranstaltungen organisieren. Dafür bitten wir darum sich unter der Adresse
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anzumelden und solidarisch am 10. Juli Stellung gegen die angekündigte "Großkundgebung mit musikalischem Rahmenprogramm" zu beziehen.
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NPD-Veranstaltung am 26. Juni in Kirchheim behindert |
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Der Landesparteitag der Thüringer NPD in Kirchheim konnte erst mit einstündiger Verspätung anfangen. Grund dafür waren Demonstranten, die den Zugang zum Ort blockierten. Etwa 100 Menschen aus Kirchheim und Umgebung protestierten auf und am Rande einer Brücke, über die die Neo-Nazis anreisen wollten. Die Blockierer hatten Strohballen mitgebracht und veranstalteten auf der Zufahrt ein Picknick mit Kaffee und Kuchen. Die Polizei verzichtete auf eine Räumung der Strasse, als die Blockierer sich nach einer Stunde einer Demonstration gegen die NPD anschloßen, die durch den Ort führte.
Die rechtsextreme NPD führt seit zwei Jahren zunehmend mehr Veranstaltungen in einem Gasthof in dem Thüringer Dorf durch. Die Kirchheimer "Bürgerinitiative gegen Rechts" befürchtet, dass sich ihr Ort zum zentralen Treffpunkt der Thüringer Neo-Nazi- Szene entwickelt und hatte zur Verhinderung des NPD- Parteitags aufgerufen.
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